Hollywood für Zuhause – der Windows Movie Maker
Mit dem Windows Movie Maker gehen Sie einen Schritt weiter und können Fotos und Videos mit schicken Übergangseffekten und Hintergrundmusik zusammenschneiden. Hollywood lässt Grüßen! Von Sandro Villinger
Der Movie Maker in Windows Me oder Windows XP hat Filmfans in vielen Fällen kalt gelassen, da die Funktionalität begrenzt war. Mit der neuen Version in Windows Vista können Hobbyfilmer wie auch Profis ganz schnell einen ersten Film aus verschiedenen Materialien schneiden. In den nächsten Schritten will ich Ihnen ganz einfach zeigen, wie das geht…
Filmstudio für Zuhause: Der Movie Maker in Windows Vista
Schritte 1 – Die Bibliothek füllen
Starten Sie zunächst einmal den “Windows Movie Maker” über das Startmenü. Sie finden ihn direkt unter “Alle Programme“. In der Mitte sehen Sie Ihre Bibliothek, in der Sie alle Bilder und Videos finden, die Sie in Ihren fertigen Film schneiden können! Um die Bibliothek mit Daten zu füllen, müssen Sie zunächst unter “Medien importieren” Ihre Bild- oder Videoordner ansteuern und dort die einzelnen Dateien hinzufügen.
Zur besseren Übersicht lege ich immer unter “Samlungen/Importierte Medien” mit einem Rechtsklick einen neuen Ordner an. In dem einen halte ich Bilder, in dem anderen Videos.
Ist dieses Menü nicht sichtbar? Klicken Sie einfach auf das Symbol für “Sammlungsbereich ein- oder ausblenden“. Übrigens habe ich auf diese Weise auch einen neuen Ordner namens “Musik” angelegt und dort meine schönsten MP3- und WMA-Dateien hinzugefügt. Schließlich macht ein Film ohne Soundtrack nicht sonderlich viel her…
Über das Symbol rechts von der Ordnerauswahl (siehe Screenshot oben) können Sie die “Miniaturansicht” aktivieren oder deaktivieren. Somit sehen Sie bereits, wie ein Bild aussieht und müssen nicht anhand des (oftmals nicht sonderlich aussagekräftigen) Dateinamen raten!
Schritt 2 – Die “Zeitachse”
Jetzt haben Sie schon einmal genügend “Fleisch” zum “verfüttern”. Ich meine…Bilder und Videos zum Hinzufügen in Ihr Video
Es wird Zeit, dass Sie sich mit dem wichtigsten Element von Windows Movie Maker befassen: Der Zeitachse. Diese befindet sich im unteren Bereich des Bildschirms und zeigt an, zu welchem Zeitpunkt des Films welches Element (z.B. Ton, Bild, Video) eingeblendet sind oder wann Schriftarten und Effekte eingesetzt werden. Ich möchte zunächst einmal mein Video mit einem schnellen Titel beginnen, damit die Zuschauer gleich wach werden. Also ziehe ich den Titel “Rythm is a Dancer 2003″ vom Sammelordner “Musik” mit der gedrückter linker Maustaste auf die Zeitachse!
Ich empfehle, das Sie Musik immer ein- und ausblenden, sodass Ihre Zuschauer nicht erschrecken und der Übergang zum nächsten Titel besser wird. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Musiktrack und wählen Sie “Einblenden” und anschließend “Ausblenden“.
Jetzt ziehen Sie auf die gleiche Weise die schönsten Videos und Bilder auf die Zeitachse. Wenn der Anfang des Videos ein schnelles Tempo vorweisen soll (passend zur Musik), verkürzen Sie die Bilder/Videos indem Sie ganz einfach auf den Rand eines Bild-/Videoelements klicke und die Länge mit der gedrückten linken Maustaste beeinflussen.
Nach kurzer Zeit sind auch schon die ersten Bilder und Videos in der Zeitachse, was ungefähr so aussieht:
Nun können Sie über “Effekte” sowohl Bilder als auch Videos optisch beeinflussen. Beispielsweise können Sie bestimmen, dass das Bild in schwarz/weiß und einem Stummfilm des frühen letzten Jahrhunderts dargestellt wird! “Übergänge” machen den Schnitt von Bild zu Bild oder Video zu Video leicht, indem diese Elemente beispielsweise sanft ausblendet werden!
Ich hoffe, Ihnen hat diese kleine Einleitung zum Windows Movie Maker sehr gefallen und freue mich, wie immer, auf Feedback!
Ihr Sandro Villinger