TechEd 2010, Tag 2 – Office Communitcator 14, WEIShare und Troubleshooting Windows

10. Juni 2010

Tag 2 der TechEd 2010 startet mit einer Session rund um Windows-Problemlösung und dem Notfall-Programm “MSDaRT” (Microsoft Diagnostics and Recovery Toolkit) durch:

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Was ist MSDaRT? Fährt Windows (Vista und 7) nicht mehr hoch, wird in den meisten Fällen das so genannte “Windows Recovery Environment” (WinRE) ausgeführt. Wie das funktioniert, habe ich bereits im ITExpertVoice-Blog-Artikel “Rescue Windows 7 in Five Minutes or Less” ausführlich beschrieben. Klick:

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In WinRE erhalten Sie die Möglichkeit, die Systemwiederherstellung zu starten, die Systemstartreparatur auszuführen, eine 1:1 Sicherung des PCs zurückzuspielen (Image) oder per Kommandozeile Rettungsaktionen durchzuführen. Das Ärgerliche ist: Nicht alle Probleme können mit WinRE wirklich gelöst werden. Was wenn ein Virus das System infiziert hat? Was, wenn Systemdateien beschädigt wurden? Was wenn ein Treiber Ärger macht?

MSDaRT ist die “Ultimate”-Version von WinRE: Für größere IT-Teams und -Unternehmen  bietet MSDaRT dutzende Tools, mit denen Sie kränkelnde PCs in windeseile wieder flott machen. MSDaRT ist eine startfähige CD, die 14 Tools zum Reparieren von Windows bietet:

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So liefert MSDaRT einen Registry-Editor, der Ihnen den vollen Zugriff auf die Registry Ihres PCs bietet – super, wenn man versehentlich einen Wert verändert hat, der den PC-Start verhindert. Mit Hilfe des vollwertigen Explorers lassen sich Daten, im Falle eines Totalcrashes von Windows, auf eine USB-Festplatte oder auf einen anderen PC im Netzwerk sichern. Wer sein Passwort vergessen hat, kann es mit Hilfe von “Locksmith” mit wenigen Mausklicks neu setzen. Der “Crash Analyzer” wertet Speicherabbilder (Daten, die Windows automatisch nach einem Absturz erstellt) sinnvoll aus und zeigt genau, wo das Problem liegt. Über “Computer Management” können Sie problematische Treiber und Dienste deaktivieren und so den PC wieder zum Start bewegen! Selbst ein Virenscanner namens “Standalone System Sweeper” ist mit eingebaut!

Sie sehen: MSDaRT ist ein in jeder Hinsicht wertvolles Werkzeug zur Reparatur von Windows 7 PCs. Das Problem ist: MSDaRT ist leider nur als Teil des Microsoft Desktop Optimization Packs erhältlich, das momentan nur Volumenlizenzkunden, TechNet-Abonennten und MSDN-Abonennten zur Verfügung steht. Wer MSDaRT ausprobieren möchte, kann sich über Microsofts-Webseite eine CD bestellen:

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Das alles sind relativ große Hürden, um an dieses mächtige Problemlösungs-Tool zu kommen.

Wir sprachen Brad McCabe auf der TechEd 2010 – seines Zeichens Product Manager für MDOP – darauf an. Brad: “Wir verstehen die Tatsache, dass Anfänger und fortgeschrittene Windows-Nutzer gerne MSDaRT zuhause nutzen möchten: Die Möglichkeiten, den eigenen PC zu reparieren sind grenzenlos. Aber in den Händen von Anfängern kann es schnell zur gefährlichen Waffe werden: Wir haben in MSDaRT eine Reihe von Tools, mit denen unbedarfte Nutzer vermutlich noch mehr Schaden anrichten können – zumindest wenn keine genaue Anleitung vorliegt.”

 

Macht Sinn. Wir lesen dennoch zwischen den Zeilen, dass das MDOP-Team mit dieser Situation möglicherweise nicht ganz zufrieden ist. Bleibt nur zu spekulieren: Gibt es bald eine “abgespeckte” Version von MDOP oder etwa dem Microsoft Diagnostics and Recovery Toolset? Wir hoffen!

 

Nachtrag zur Keynote: Office Communication Server 14
Die gestrige Keynote hat mich wünschen lassen: Gezeigt wurde “Office Communication Server14″. Damit können IT-Unternehmen intern per VoIP, Kurznachrichten und Videochat miteinander kommunizieren, blitzschnell Daten freigeben, Konferenzschaltungen starten – und das via PC, im Browser oder auf einem Handy (Windows Phone, sorry iPhone). Dabei greift es auf alle Kontakte von Microsoft Outlook zu.

Warum ich wünsche? Ich wünschte Windows Live Messenger hätte einige dieser Funktionen und würde ebenso sauber funktionieren. Unser guter Freund Long Zheng von www.istartedsomething.com hat tolle Schnappschüsse gemacht:

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Neue Funktionen in Office Communication Server 14

- Gleichzeitiges Klingeln: Ein Anruf kann auf mehreren OCS 14 Endgeräten klingeln.

- Contact Cards: Ähnliches Kontaktinterface wie Outlook 2010.

- Betreff für Anrufe: Sie können jedem Anruf eine Betreff-Zeile hinuzfügen. So weiss Ihr Gegenüber genau, mit welcher Gelegenheit Sie anrufen.

- Geräteauswahl: Sie können verschiedene Geräte zum für Tonein- und ausgabe auswählen.

Wie Microsoft auf der Keynote offenbarte, nutzen bereits 70% aller Fortune 100 Unternehmen OCS intern. OCS 14 soll bereits Ende des Jahres erscheinen.

 

WEIShare
Auf der TechEd 2010 Konferenz veröffentlichte Channel9 das kleine Tool “WEIShare”. Damit können Nutzer Ihren Windows-Leistungspunktestand.

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.online hochladen und vergleichen. Zum Download von WEIShare klicken Sie einfach hier!

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TechEd 2010 – Day 1, “Service Pack 1 Beta im Juli”

8. Juni 2010

Windows-Tweaks Webmaster Sandro Villinger ist vor Ort auf der größten Microsoft-Konferenz des Jahres, der TechEd 2010. Was der Softwareriese zu erzählen hat, verrat ich hier. [Sandro Villinger]

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Wann? 7. bis 10. Juni.
Wo? New Orleans

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Auf der TechEd 2010 wird gezeigt, in welche Richtung Microsoft geht und welche neue Produkte und Veränderungen wir in den nächsten Jahren erwarten dürfen. Neben technischen und strategischen Infos, ist dieses Event auch der Ort um langjährige Kollegen wieder zu treffen. So traf ich gestern bereits langjährigen Freunde und Blogger-Kollegen Mary Jo Foley von ZDNet All About Microsoft, Paul Thurrott von WinSupersite.com, Long Zheng von IStartedsomething, Steven Bink von Bink.nu und Ed Bott von ZDNet Microsoft Report.

Obwohl der Fokus auf Entwicklung, Cloud Computing und Enterprise liegt, soll es auch einige Hintergrundinfos rund um Windows geben. Und die werd ich Ihnen, liebe Leser, über die nächsten Tage präsentieren.

Tag 1 – Die Keynote: Cloud Computing
Bob Muglia, President für Server und Tools Business, betritt die Bühne und verstärkt die Perspektive: Cloud Computing ist die Zukunft. Unsere Programme, unsere Daten, sollen künftig von Servern im Internet berechnet und dort gespeichert werden. Das spart lokale Ressourcen und somit auch Geld. Leistungsfähige PCs und Notebooks sind nicht mehr nötig. Wie das beim Film “Avatar” funktioniert hat, erklärt James Cameron und sein Team:

 

Windows 7 Service Pack 1: Öffentliche Beta Ende Juli
Microsoft gibt auf der TechEd 2010 bekannt: Eine erste Vorabversion von Service Pack 1 für Windows 7 (und Windows Server 2008 R2) erscheinen Ende Juli. So können Nutzer und Unternehmen schon jetzt die Verbesserungen ausprobieren.

We’re fixing minor problems that have been found“, erzählt Bob Muglia.  Richtig. Und das möchte ich auch hier unterstreichen:  Windows 7 SP1 bringt keine massiven Verbesserungen. Keinen kosmetischen Schnickschnack. Keine neuen Sicherheitsfunktionen und Technologien (Windows XP SP2 anno 2004) und auch keine massiven Leistungsverbesserungen (Windows Vista SP1 anno 2008). Es ist ein klassisches Updatepaket, das Probleme löst und die Stabilität des Betriebssystems verbessern soll. So gibt es besonders viele Probleme beim Herunterfahren, dem Versetzen in den “Energie sparen”-Modus und beim Aufwachen aus Demselben, die mit SP1 gelöst werden. Auch Ärger mit besonders leistungsfähigen Rechnern, mit mehr als vier Prozessoren, oder mehr als 16 GByte Speicher werden gelöst.

Neben allen bekannten und bereits erschienen Windows Update, beinhaltet Windows 7 SP1 auch noch nicht erschiene Hotfixes. Einzig der Server-Bruder “Windows Server 2008 R2″ bekommt von SP1 zwei neue FUnktionen spendiert:

  1. Dynamic Memory: Für virtuelle Maschinen (mit Hyper-V) gibt es nun die Möglichkeit, den physikalischen Speicher dynamisch zu vergrößern oder zu verkleinern – je nach benötigter Auslastung und freiem Arbeitsspeicher des Servers! Dynamic Memory Funktion greift, wenn als Gastbetriebssystem Windows Server 2003 SP2, 2008 SP1 oder 2008 R2 in der Enterprise und Datacenter-Edition zum Einsatz kommen. Aber auch Vista SP2 und Windows 7 Enterprise und Ultimate Editionen können in einer virtuellen Maschine dynamisch auf den Arbeitsspeicher zugreifen. Virtuelle Maschinen mit XP bleiben Außen vor!
  2. RemoteFX: RemoteFX erlaubt das nahtlose Aufrufen von Programmen über das Netzwerk. Statt Programme lokal auf den Netzwerk-PCs (Clients) zu installieren, können Netzwerke mit Windows Server 2008 R2 so eingerichtet werden, dass Benutzer per Fernwartung auf die Programme des Servers zugreifen und sie vollständig auf dem eigenen PC nutzen. Mit RemoteFX klappt der Zugriff auf diese Programme allerdings spürbar besser: So werden Töne, Videos und alle Spezialeffekte (z.B. Aero oder Animationen) ohne merkliche Verzögerung vom Server ausgegeben – der Nutzer spürt beim Ausführen keinen Unterschied zu einer auf dem eigenen PC installierten Anwendung. Selbst OpenGL-Beschleunigung und der Zugriff auf lokal angeschlossene USB-Geräte (z.B. Digitalkameras) sollen über das Netzwerk möglich sein.
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Enlarvt: Alle Programme mit Administratorrechten aufdecken!

31. Mai 2010

In Windows 7 gibt es dutzende ausführbare Dateien, beispielsweise mmc.exe, dfrgui.exe oder cmd.exe – sie gehören zum System! Einigen dieser Tools und Programmen hat Microsoft gleich automatisch die vollen Administratorrechte erteilt. Der Grund: Der Nutzer soll nicht mit dem lästigen “Fortsetzen”-Dialog konfrontiert werden. Wenn Sie neugierig sind, welche Programme automatisch mit Adminrechten hantieren, gehen sie wie folgt vor [Von Sandro Villinger]

Überspielen Sie die “Strings” von http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb897439.aspx. Entpacken Sie die ZIP-Datei und kopieren Sie die Datei direkt ins Grundverzeichnis der Windows-Festplatte (meist C:). Öffnen Sie das Startmenü und tippen Sie ins Suchfeld “cmd” ein. Kurz darauf erscheint “cmd.exe” in der Liste der Suchergebnisse. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie “Als Administrator ausführen”.

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Tippen Sie jetzt “cd..” und drücken Sie Enter. Wiederholen Sie diese Eingabe, bis Sie sich im Verzeichnis “C:” befinden. Geben Sie nun den Befehl “strings -s *.exe | findstr /i autoelevate” ein und drücken Sie die Enter-Taste. Sie erhalten jetzt eine Liste der Programme, die automatische Administratorrechte erhalten.

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Bildhübsche Filmbibliothek: Media Browser macht’s möglich!

27. Mai 2010

Wer am PC oder Notebook gerne Filme schaut, kommt um Media Center nicht herum: Die “All-in-One”-Oberfläche lässt sich einfach bedienen und spielt so gut wie alle Videoformate ab. An einem Punkt hakts aber: Die Übersicht der eigenen Filmbibliothek lässt zu wünschen übrig. Deutlich mehr bietet hier Media Browser:

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Wer künftig all seine Serien und Filme in einer hübschen Ansicht mit automatisch erstellten Cover versehen möchte abspielen möchte, liest jetzt weiter:

1. Installieren Sie Media Browser. Sie erhalten das kleine Wunderprogramm von http://www.mediabrowser.tv/. Kurz nach der Installation erscheint das “Media Browser Configuration Tool”. Hier können Sie über “Add” bestimmen, welche Film-, Musik- oder Bildordner in Media Browser dargestellt werden sollen.

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Geben Sie Ihrer Bibliothek per “Rename” einen Namen, im Beispiel “Filme & Serien”.

2 Schließen Sie das Konfigurationsprogramm und öffnen Sie Windows Media Center. Starten Sie “Media Browser”:

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Klicken Sie nun auf “Filme und Serien”. Via “View” können Sie sich zwischen verschiedenen Ansichten entscheiden, die der reguläre Filmbrowser des Media Centers nicht unterstützt – beispielsweise “Cover Flow”, das viele Nutzer bereits von iTunes, Mac OS oder dem iPhone kennen.

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3. Wenn Sie sehr viele Fernsehserien und Filme auf Ihrer Festplatte gespeichert haben, wird’s im MediaBrowser schnell unübersichtich. Aus dem Grund ist es empfehlenswert das PlugIn “MediaScout” zu installieren. Das bietet passende Cover und sogar Ordnerhintergründe für MediaBrowser. Sie finden das PlugIn auf der Webseite  http://www.codeplex.com/TVScout/. Starten Sie nach der Installation die Datei “MediaScoutUI”.

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5 Via “TV” und “Browse” können Sie den Startordner Ihrer Seriensammlung angeben, im Beispiel “C:\Users\Sandro Villinger\Videos\Serien”. Klicken Sie dann auf “Fetch Data” um automatisch Metadaten und Poster für die im Ordner enthaltenen Serien herunterzuladen. Falls nichts gefunden wurde, tippen Sie einfach die TV ID der Serien ein, etwa “Family Guy”. Das Überspielen des Hintergrunds, der Metadaten und des Posters startet augenblicklich. Unter “Options” geben Sie erneut den Ordner der TV-Serien und unter “Movie Options” den Ordner Ihrer Filme an. Achten Sie unbedingt darauf, das im Dateinamen der einzelnen Episoden einer Serie immer das Format “S00E00″ zu sehen ist. Beispiel: Die siebte Folge der fünften Staffel von “LOST” hätte im Titel die Bezeichnung “S05E07″. Ohne diese Informationen kann MediaScout keine Daten ziehen. Sobald die Daten überspielt sind, sehen Sie die schicken Hintergründe und Daten im Media Center:

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Flotter starten, schneller arbeiten: Autostart ordentlich ausmisten!

5. Mai 2010

Automatisch startende Programme sind die Wurzel des Übels: Sie belasten den Computer, verursachen gern mal kryptische Meldungen und Abstürze. Wie Sie lästige Autostartprogramm los werden, steht hier. [Von Sandro Villinger]

Fachbücher oder Webseiten empfehlen regelmäßig, mit “msconfig” (”Systemkonfigurationsprogramm”) Autostarteinträge zu entfernen. An sich eine gute Empfehlung! Schließlich sorgen weniger Autostartprogramme für einen flotteren Start und mehr freien Speicher bei der Arbeit am PC. Eins ist klar: Insgesamt existieren zwischen 15.000 und 20.000 möglicher Autostarteinträge, hinter denen allerlei exotische Programme und Schadsoftware (Viren, Trojaner, Spyware) stecken können.

Mit Microsofts-Basiswerkzeug “msconfig” werden Sie Autostartprogramme zwar schnell und erfolgreich los. Aber: In den meisten Fällen ist völlig unklar, was hinter einem Eintrag steckt.

Was genau ist nwiz? Was bedeutet Mobsync? Warum steht da hkcmd.exe? Finden Sie heraus, was dahinter steckt und schalten Sie Programme ab, die Sie im Alltag gar nicht erst benötigen. Keine Bange, wenn Sie ein Programm doch mal benötigen, können Sie es jederzeit wieder aktivieren!

Für Profis und Einsteiger: TuneUp Startup Manager
Msconfig bietet so gut wie keine Hintergrundinformationen zu den automatisch startenden Programmen. Bringen Sie etwas mehr Licht ins Dunkel: Nutzen Sie TuneUp Startup Manager, Teil von TuneUp Utilities 2010. Kann jeder völlig kostenlos für einen Monat ausprobieren! Und so funktioniert’s:

1. Installieren Sie TuneUp Utilities 2010 und starten Sie das Programm. Im Anschluss folgt ein Klick auf “Alle Funktionen/Systemstart konfigurieren” (siehe “Leistung steigern“).

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2. Nun sehen Sie eine Liste aller automatisch startenden Programme. Eine Beschreibung des jeweiligen Programms wird links angezeigt. Etwa:

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3. Ausserdem hilft die Spalte “Beurteilung” ungemein weiter. Unnötige Autostartprogramme können so relativ flott ausgemistet werden:

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Findet TuneUp Utilities mal keine Beschreibung, klicken Sie einfach mal auf Blog-53. Sofort wird eine Google-Suche nach dem Eintrag gestartet. In den meisten Fällen verraten schon die ersten paar Ergebnisse, welches Programm hinter einem Eintrag steckt und ob Sie es benötigen.

4. Um einen Eintrag auszuschalten, legen Sie den grünen Schalter um:

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Sie werden feststellen: Je weniger Programme automatisch gestartet werden, desto besser ist die Arbeitsgeschwindigkeit des PCs!

Unbekannte Autostarteinträge: Was nun?
TuneUp Utilities 2010 weiss keinen Rat? Google liefert keine passenden Ergebnisse? Die zwei Quellen helfen:

.    Die (leider) englischsprachige Internetseite http://www.bleepingcomputer.com/startups verfügt über eine sehr große Datenbank mit Informationen zu über 23.000 Autostarteinträgen.
.    Eine weitere nützliche Datenbank finden Sie unter http://www.neuber.com/taskmanager/process/index.html. Die einzelnen Autostarteinträge werden von einer sehr aktiven Community kommentiert und erklärt.

 

Exklusiv für Superprofis: Zugriff auf geheime Autostartordner
Windows-Profi und Microsoft-Mitarbeiter Mark Russinovich entwickelt das geniale Werkzeug “Autoruns”. Im Gegensatz zum häufig verwendeten Bordmittel “msconfig” liest es sämtliche Ordner- und Registrypfade aus, in denen sich automatisch startende Programme einnisten können. Doch auch sämtliche Systemdateien , die Windows beim Systemstart in den Arbeitsspeicher läd, sind hier aufgeführt. Das Deaktivieren einiger dieser Einträge kann also dazu führen, dass Windows nicht mehr hochfährt und nur noch über die “Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration” starten kann. Die Einträge sollten Sie deshalb nur dann ausschalten, wenn Sie zu 100% sicher sind, was dahinter steckt.  In meinen Augen sind folgende Kategorien risikofrei:

Name der Autoruns-Kategorie

Beschreibung

Logon

Bis auf “userinit.exe” und “explorer.exe” handelt es sich hierbei um die Autostarteinträge, die auch in msconfig oder TuneUp StartUp Manager zu finden sind.

Internet Explorer

Dritthersteller wie Google, SnagIt oder Microsoft Windows Live lieben es, sich im Internet Explorer einzunisten und so Ihre eigenen Funktionen im Internetbrowser bereitzustellen. Das geht jedoch oftmals zu Lasten der Start- und Arbeitsgeschwindigkeit vom Internet Explorer. In dieser Kategorie können Sie die zusätzlichen IE-Plug-Ins ausschalten.

Scheduled Tasks

Einige Drittherstellerprogramme führen entweder direkt nach der Anmeldung oder zu einem bestimmten Zeitpunkt automatische Aufgaben, wie beispielsweise einen Virenscan, eine Registrierungs-Optimierung oder eine Festplatten-Defragmentierung durch. Wenn Sie das aber gar nicht möchten, können Sie die das Programm auch ganz leicht in dieser Kategorie ausschalten. Tipp: Die Objekte IpAdressConflict1, IpdressConflict2, MSCtfMonitor, ResolutionHost, GatherWiredInfo und GatherWirelessInfo sind für die Internet- und Netzwerkverbindung wichtig und sollten deshalb nicht deaktiviert werden.

Sidebar Gadgets

Dahinter verbergen sich die einzelnen Gadgets der Windows Sidebar.

Print Monitors

Unterstützung aller Drucker in Ihrem Computer.

Boot Execute

Überprüfungs- und Wartungsprogramme, die beim Start des Computers ausgeführt werden. Dazu zählt beispielsweise CheckDisk von Windows, das bei jedem Systemstart eine sehr oberflächliche Prüfung durchführt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem kleinen Autostart-Rundumschlag zu einem flotteren PC-Start und einer spürbar besseren Arbeitsgeschwindigkeit helfen!

Herzliche Grüße,
Sandro Villinger

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Windows-Probleme vollautomatisch lösen. Beispiel 1: “WiFi (Wireless LAN) Verbindung funktioniert nach Standby nicht mehr”

1. Mai 2010

Startschuss für eine kleine Artikelserie, die Ihnen effektiv zeigt, wie Sie Windows-Probleme im Handumdrehen in den Griff bekommen.  Windows-Tweaks verrät, wie Sie die Aufgabenplanung so nutzen, dass Windows sich bei einem aufgetretenene Problem selbstständig heilt.

Problem 1: WiFi Verbindung funktioniert nach Standby/Sleep nicht mehr
Ein Problem, das mich seit einer Weile plagt. Hintergrund: Ein ausgemustertes Notebook mit defektem Monitor funktionierte ich kurzerhand zum Heimkino-PC für’s Schlafzimmer um. Spart Kosten und die Media Center-Oberfläche schlägt jeden DVD- und Blu-ray-Player! Zudem kann ich alle Fotos, Musik und auf der Festplatte gespeicherten Videos und Filme problemlos abspielen.

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Mit einer speziellen Media Center-Fernbedienung versetze ich dabei den MC-PC in den “Energie sparen”-Modus von Windows. Das spart lästige Neustarts. Beim Tastendruck auf eine beliebige Taste erwacht der PC zum Leben, verbindet sich zum Netzwerk und ich kann über die WLAN-Verbindung meine Filme oder Musik abspielen. Hier taucht der Fehler auf: Nach 2-3 Minuten verliert der PC die Verbindung zum Netzwerk, ein Ausrufezeichen erscheint über dem Symbol für die Netzwerkverbindung. Nun muss ich von Hand die Verbindung trennen und das Notebook mit dem Drahtlosnetzwerk neu verbinden – dann funktioniert es dauerhaft! Sehr umständlich und ärgerlich! Dabei half mir keine Neuinstallation, keine Aktualisierung der Treiber, keine WLAN-Einstellung am Router  und auch keine Netzwerkeinstellung in Windows.

Nun kommt mir die Lösung: Mit Hilfe der Aufgabenplanung stelle ich den Media Center PC so ein, dass er nach dem Aufwachen aus dem “Energie sparen”-Modus (Sleep Mode) automatisch die Verbindung trennt und wiederherstellt. Und so bin ich Schritt für Schritt vorgegangen:

1. In der Ereignisanzeige herausfinden, wie das Ereignis “Energie sparen” intern protokolliert wird. Der Grund: Die Aufgabenplanung kann bei einem bestimmten Ereignis eine Aktion automatisch ausführen. Zunächst musste ich also herausfinden, wie das Ereignis für “Ich wache nun aus dem Energie sparen-Modus auf” lautet. Dazu klicke ich auf “Start“, “Systemsteuerung“, “System und Sicherheit“, “Verwaltung” und doppelt auf “Ereignisanzeige“. Hier geht’s weiter auf “Windows-Protokolle“:

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Da “Energie sparen” für mich nach einem Systemereignis klingt, öffne ich neugierig “System“. Über 9000 Ereignisse überwältigen mich. Um mir die Arbeit zu erleichtern, versetze ich das System in den Energiesparmodus und wecke es kurz darauf wieder auf. Beim Aktualisieren des Ereignisprotokolls sehe ich jetzt ein neues Ereignis:

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In der Beschreibung wird das Ereignis “Das System wurde aus dem Energiesparmodus reaktiviert." angezeigt. DAS ist es!

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Ich notiere mir jetzt den Protokollnamen (System), die Quelle (Power-Troubleshooter) und die Ereignis-ID 1. Diese drei Informationen sind wichtig.

2. Mit Devcon.exe die Geräte-ID herausfinden. Ich überspiele jetzt “Devcon.exe“. Diese kleine Microsoft-Programm ist in der Lage, die ID eines angeschlossenen Gerätes herauszufinden und das Gerät neu zu starten: Ich lege das Skript direkt nach “C:” und öffne die Eingabeaufforderung. Ich tippe “devon find *usb*” ein:

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Daraufhin weiß ich, dass der problematische Netzwerkadapter die Geräte-ID “0079” hat:

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3. Die Aufgabenplanung anweisen, die WLAN-Verbindung nach dem Ereignis “Das System wurde aus dem Energiesparmodus reaktiviert” neu zu initialisieren. Dazu öffne ich die Aufgabenplanung:

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Im nächsten Schritt erstelle ich über “Einfache Aufgabe” eine neue Aufgabe.

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Im Anschluss bekommt die Aufgabe noch einen passenden Namen und dann geht’s per Klick auf “Weiter” weiter. Nun möchte der Assistant wissen, wann die Aufgabe ausgeführt wird. Da ich mir das Ereignis notierte, klicke ich auf “Bei Protokollierung eines bestimmten Ereignisses” und bestätige mit “Weiter“. Unter “Protokoll” suche ich mir zunächst “System” aus. Bei Quelle den Eintrag “Power-Troubleshooter“. Als Ereignis-ID gebe ich die Zahl “1” ein.

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Nun möchte ich, dass Devcon.exe (siehe Schritt 2) den Netzwerk-Adapter reinitialisiert. Dazu klicke ich im nächsten Schritt auf “Durchsuchen” und wähle “Devon.exe” aus. Bei “Argumente” tippe ich “restart *PID_0079” ein.

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Nun klicke ich auf “Weiter” und klicke auf “Fertig stellen“. Im Anschluss lande ich in den Aufgabeneigenschaften, bei denen ich noch gerne

4. Und nun der Test: Jetzt wird’s spannend! Ich greife zur Fernbedienung, drücke den “Standby”-Knopf und versetze den Media Center PC in den Energiesparmodus. Daraufhin wecke ich ihn wieder auf und beobachte in der Taskleiste, was passiert: Zunächst wird der Adapter deaktiviert, wieder aktiviert und die Verbindung vollautomatisch hergestellt.

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Das alles geschieht innerhalb von 5 Sekunden, sodass ich fast verzögerungsfrei das Media Center bedienen und mich auf eine zuverlässige Netzwerkverbindung freuen kann!

Fazit: JA! Das war kompliziert. Wenn aber klassische Lösungen scheitern und es nur Workarounds (wie in diesem Fall: Netzwerkadapter trennen und wieder verbinden) gibt, hilft die Aufgabenplanung weiter. Sie

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Windows bleibt beim Herunterfahren hängen: Und noch eine Lösung!

26. März 2010

Ein treuer Windows-Tweaks Leser (Daniel R.) machte mich heute morgen per Mail auf eine weitere Lösung zum “Shutdownguide” aufmerksam. Wenn der PC mit XP, Vista oder Windows 7 beim Herunterfahren einfach stecken bleibt, hilft vielleicht folgende Lösung: Wer per Kabel (LAN) mit dem Netzwerk/Internet verbunden ist, sollte die “Wake-up”-Funktion des Netzwerkadapters ausschalten. Sie ermöglicht das Erwachen des PCs über das Netzwerk. Wer das nicht benötigt, sollte darauf verzichten. Und so funktioniert’s:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf “Computer” (Arbeitsplatz bei XP) und wählen Sie “Eigenschaften“.

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Bei XP klicken Sie noch auf “Hardware“.

2. Weiter geht’s mit einem Klick auf “Geräte-Manager“. Im nächsten Fenster öffnen Sie die Kategorie “Netzwerkadapter” und klicken doppelt auf den Netzwerkadapter. Sie erkennen ihn meist schon am Namen, etwa “NVIDIA nForce 10/100/1000 Mbps Ethernet” oder “Marvell Yukon PCI-E Gigabit Ethernet Controller”:

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3. Suchen Sie nach der “Wake-up Funktion“. Wechseln Sie von “Magic Packet & Pattern Match” (oder “Aktivierung durch Magic Packet”) auf “Keine” (oder “Deaktiviert”).

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Klicken Sie auf “OK”! Ab sofort sollte das Herunterfahren wieder einwandfrei funktionieren.

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