Benutzerkennwort vergessen? Kein Grund zur Panik.

23. März 2010

Nach längerer Nichtbenutzung des Computers fällt einem das 10-stellige Passwort nicht mehr ein und (ein Unglück kommt bekanntermaßen selten allein) zu allem Überfluss handelt es sich auch noch um das Administratorkonto

[Von Gerrit Grunwald]

Ein zuvor eigens präparierter USB-Stick hilft weiter.

1. Verbinden sie den USB-Stick mit dem Computer und öffnen Sie das Startmenü. In das Feld “Programme / Dateien durchsuchen” tippen Sie anschließend den Befehl Benutzerkonten ein.

Kennw1

Mit einem Klick auf Benutzerkonten starten Sie die Kontoverwaltung von Windows.

Kennw2 

 

2. In der linken Fensterhälfte findet sich der Punkt Kennwortrücksetzdiskette erstellen. Rufen Sie den Assistenten auf.

Kennw3

3. Sofern der USB-Stick bereits im Computer steckt, klicken Sie auf OK. Andernfalls verbinden Sie den Stick mit dem Computer und wählen im Drop-Down-Menü den Unterpunkt “Wechseldatenträger X”, wobei “X” für das entsprechende Laufwerk steht.

Kennw4

4. Im den nachfolgenden Fenstern tragen Sie jeweils ihr Kennwort. Windows startet nun mit der Herstellung des Ersatzschlüssels. 

Kennw6

Zuletzt beenden Sie den Vorgang mit einem Klick auf Fertig stellen. Bewahren Sie den USB-Stick an einem sicheren Ort auf.

Denken Sie bitte daran, nach jeder nachträglichen Kennwortänderung

den USB-Stick zu aktualisieren.

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So erstellen Sie eine Reparatur CD für Windows7

17. März 2010

Fast jeder kennt die Situation: man schaltet den Computer ein und anstelle des Desktops meldet sich Windows mit einem Blue Screen. Gut, wenn man vorgesorgt hat.

[Von Gerrit Grunwald]

Windows 7 bietet die Möglichkeit, eine Notfall-CD zu erstellen. Alles was wir dafür brauchen ist einen leeren CD bzw. DVD Rohling und ca. 2 Minuten Zeit.

Und so wird’s gemacht.

Legen Sie einen leeren Rohling ein und starten den Assistenten für die Reparatur-CD. Klicken Sie dazu auf Start—>Alle Programme—>Wartung—>”Systemreparaturdatenträger erstellen”.

systemrep2

Bestätigen Sie die oben gezeigte Meldung mit OK. Den Rest übernimmt Windows vollautomatisch.

Die Notfall CD ist mit dem Betriebssystem Windows PE (Preinstallation Environment) ausgerüstet. Dadurch ist es unter anderem Möglich Kommandozeilenbefehle grafisch dazustellen. In der Praxis sähe das folgendermaßen aus:

emergencyrepairdsc

Ein kurzer Überblick der vier wichtigsten Features

Die Systemstartreparatur

Oftmals misslingt ein Windowsstart, weil notwendige Treiber oder Systemdateien von anderen Programmen überschrieben wurden. Mit Hilfe der Systemstartreparatur werden gelöschte, beschädigte oder überschriebene Startdateien bzw. Treiber, die Windows zum booten braucht automatisch repariert.

 

Systemwiederherstellung

Greifen Sie auf die Systemwiederherstellung zu.

Systemabbild-Wiederherstellung

Das Systemabbild ist (wie der Name schon sagt) eine 1:1 Kopie der Festplatte (Standartmäßig Laufwerk C). Sofern  eine Kopie auf einer externen Festplatte oder einer DVD vorhanden ist, kann es über die Systemabbild-Wiederherstellung eingespielt werden.

Windows Speicherdiagnose

Da immer wieder auch ein defekter Arbeitsspeicher zu Systemabstürzen und -fehlern beitragen kann,
bietet Windows intern eine Fehlersuche für den RAM an.

Alles in allem ist die Rescue-CD ein mächtiges Werkzeug, wenn gar nichts mehr geht. Sie darf in keiner CD-Schublade fehlen.

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Bye bye Windows XP

14. März 2010

 

Am 13. Juli 2010 endet der Support für Windows XP mit Service Pack 2.

[Von Gerrit Grunwald]

09-15sa-lifecycle

Ab diesem Datum werden keine Security-Updates und keine Hotfixes mehr veröffentlicht. Die Main-   und Extended-Support-Phasen enden. Abhilfe schafft ein  Update auf das Service Pack 3.

Hier erhalten Sie das Service Pack 3

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The International: andere Sprachversionen für Windows 7

14. März 2010

Windows 7 Ultimate lässt  mit wenigen Klicks eine Änderung der Systemsprache zu.

[Gerrit Grunwald]

Zu den zahlreichen Features der Ultimate-Version zählt unter anderem eine Änderung der UI-Language. Und so wird’s gemacht:

Navigieren Sie in der ‘Systemsteuerung’ über die Funktion ‘Zeit, Sprache und Region’ zum Unterpunkt Anzeigesprache ändern.

Regions2 

 

Über den Karteireiter ‘Tastaturen und Sprachen’ gelangen Sie zu den Windows-Spracheinstellungen. Mit einem Klick auf Installieren / Deinstallieren startet der Installationsassistent.

Install_Language1

Windows fragt nun, ob über die Update-Funktion, auf dem Computer oder im Netzwerk nach verfügbaren Sprachpaketen gesucht werden soll. Wählen Sie hier das Windows Update aus.

Install_Language2

Im nachfolgenden Fenster klicken Sie auf die Schaltfläche Updates installieren.

Install_Language4

Anschließend erhalten Sie eine Auswahl an verfügbaren Sprachpaketen. Wählen Sie das/die zu installierende(n) Paket(e) aus und starten Sie die Installation mit einem Klick auf OK.

Install_Language3

Windows lädt nun die erforderlichen Dateien automatisch herunter. Nach dem Download beginnt die Installation des Sprachpakets. Im Anschluss an die Installation findet sich die neue Sprachversion im Dropdown-Menü der Anzeigesprachen wieder.

Regions3

Wählen Sie die gewünschte Sprachversion aus und bestätigen Sie mit OK. Nach einer Neuanmeldung startet Windows in der neuen Sprache.

Language_Finish

Die durchgeführten Änderungen wirken sich  nur auf Windows (Menüs, Schaltflächen, Hilfetexte etc.)  aus. Für Zusatzprogramme, wie z.B. Microsoft Office muss das Sprachpaket separat heruntergeladen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dem (kostenlosem) Microsoft – Vokabeltrainer. :-)

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Entwarnung: Keine Angst vor “Windows Activation Technologies” Update für Windows 7

3. März 2010

Schluss mit Mythen: Durchs Internet geistert eine geradezu euphorische Angst vor Update “KB971033″. Was dahinter steckt, lesen Sie hier. [Sandro Villinger]

Ende Februar veröffentlicht Microsoft das Windows Activations Update für Windows 7 und stieß dabei in einschlägigen Windows-Internetseiten und Foren eine Gerüchtewelle an. In diesem Blogpost wird verraten, was hinter WATU steckt:

Das macht "Windows Activation Technologies” Update:

  1. WATU prüft, ob die Aktivierung Ihrer Windows 7 Version durch ein Knackprogramm (z.B. einem so genannten “Activator”) ausgehebelt wurde.
  2. Insgesamt 70 dieser Knackprogramme können erkannt werden. Online verbindet sich das Update mit einem Microsoft-Server, sodass künftige Knackprogramme ebenfalls erkannt werden.
  3. Wird ein dieser illegalen Aktivierungsmethoden erkannt, erscheint folgende Meldung:

    Update-01

    Update-02

Mythen hinter WATU entlüftet:

  1. WATU ist zu 100% optional. Wer es nicht installieren möchte, lässt es einfach bleiben. Beweis:
  2. Microsoft informiert sie lediglich in Form von Warnmeldungen über ein illegales Windows. Windows wird nicht urplötzlich gesperrt und keinerlei Informationen werden an Microsoft geschickt.

Warum gibt es das WATU?
Illegale Versionen von Windows 7 sind weiter verbreitet, als Sie denken. Besonders bei kleinen PC-Händler “um die Ecke” ist es schon passiert, dass statt einer legitimen Lizenz eine illegale Kopie verwendet wurde. Das allein ist schon ärgerlich – durch diese “Activators” kann Spionagesoftware eingeschleust werden. Das wiederum kann verehrende Folgen haben, wie heimliche Übertragung Ihrer Eingaben im Browser, Werbeeinblendungen auf dem Desktop, eine geringere Geschwindigkeit und Abstürze. Wer also wissen möchte, ob seine Windows 7 Version legal oder illegal ist, sollte sich dieses Update unbedingt installieren.

Was soll ich tun, wenn mein Windows illegal ist?
Melden Sie sich bei Microsoft und geben Sie die Adresse des Onlinehändlers weiter, bei dem Sie Ihren PC oder Ihr Notebook gekauft haben. Wie ich bereits von Betroffenen hörte, gibt Microsoft entweder einen massiven Rabatt für eine Originalversion oder sogar – je nach Kulanz – eine kostenlose Version von Windows 7.

Herzliche Grüße,
Sandro Villinger

Update: Kay Giza hat im Giza-Blog einen hervorragenden Artikel über weitere Windows-Update-Mythen veröffentlicht. Unbedingt reinschauen!

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Windows 7 “GodMode”

1. März 2010

Durch die Windows-Szene geistert zur Zeit der so genannte “Windows 7 GodMode”. Dabei handelt es sich um eine Verknüpfung, die der Nutzer anlegt und die dutzende Systemeinstellungen in einem Fenster anzeigt. Das Geheimnis ist aber keins!

Zum Einen gabs diese Funktion bereits in der Windows 7 Beta (und wurde von MS wieder deaktiviert) und zum Anderen sind all diese Einstellungen auch geordnet über die Windows-Systemsteuerung zu erreichen. Die Funktion ist nur dann hilfreich, wenn ein Nutzer neugierig auf alle möglichen Systemeinstellungen ist. So geht’s:

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Desktop und wählen Sie “Neu/Ordner”.

Blog-33

2. Geben Sie jetzt den Namen “Einstellungen.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}” und drücken Sie Enter. Daraufhin verwandelt sich der Ordner in eine Verknüpfung, die auf einen Schlag 276 Systemeinstellungen auflistet.

Blog-34

Blog-35

Viel Spaß mit dem kleinen Göttermodus ;)

Sandro Villinger

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Erste Bilder vom Windows 7 Service Pack 1 Build 7601 v101 im Netz aufgetaucht

28. Februar 2010

Letzten Mittwoch hat das Portal CnBeta inoffizielle Screenshots der ersten SP1-Beta für Windows 7 veröffentlicht.

[Von Gerrit Grunwald]

Hierbei handelt es sich um die Version 1.01. – Microsoft-Intern wird Spekulationen zufolge bereits mit der Version 1.17 gearbeitet. Die Screenshots zeigen, dass Microsoft bereits daran arbeitet die Lücke im Aktivierungsassistenten zu schließen.

genuie

w7_1

w7_2

Weitere Screenshots auf CnBeta.com

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