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Anmeldung unter Windows 10 – so gelingt es ohne Konto!

| 21. September 2020 | 0 Kommentare

Beim Kauf eines neuen PCs oder Laptops mit dem Betriebssystem Windows 10 sind viele Nutzer negativ überrascht. Offensichtlich lässt sich keine Anmeldung und Nutzung des Betriebssystems vornehmen, wenn nicht zuvor das Anlegen eines Microsoft-Accounts stattfindet. Hier gibt es eine relativ simple Abhilfe, wie Sie auch ohne explizite Konten-Erstellung Nutzer auf Ihrem Computer unter Windows 10 einrichten.

Neue Windows-10-Funktionen mit Licht und Schatten

Grundsätzlich überzeugt Microsoft mit der neusten Generation seines Betriebssystems auf vielen Ebene. Durch zahlreiche Artikel zu Windows 10 unserer Webseite wissen Sie selbst, wie viele Vorzüge das OS gegenüber seinen Vorgänger aufweist. Dennoch gibt es einige Funktionen, an denen sich die Geister scheiden.

So sind manche Nutzer von der bequemen und vereinfachten Nutzung von Cortana unter Windows 10 zur Spracheingabe überzeugt. Andere haben dagegen den Eindruck, dass Microsoft nur unnötig bei jedem gesprochen Wort über Cortana mithört. In gleicher Weise steht die Notwendigkeit in der Kritik, sich beim Anlegen eines Accounts auf PC oder Laptop ein Microsoft-Konto anlegen zu müssen.

Viele Services und Dienstleister vertrauen mittlerweile auf ein Online-Konto und die dezentrale Speicherung von Informationen des Nutzers. Dies gibt bei Anwendungen mit großem Datenvolumen Sinn, das von den Festplatten mobiler Nutzer in Smartphones und Tablets nicht erfüllt wird. Gerade beim klassischen PC oder Laptop möchten Nutzer den Rechner oft nur lokal nutzen und keine stetige Verbindung zu den Servern von Microsoft herbeiführen.

Ist eine Anmeldung ohne Online-Konto möglich?

Damit Sie Ihren Laptop oder Rechner ohne Account bei Microsoft in Betrieb nehmen müssen, ist lediglich eine fehlende Verbindung zum Internet sicherzustellen. In den ersten Schritten bei Inbetriebnahme Ihres neuen Rechners prüft Microsoft, ob WLAN-Netze zur Verfügung stehen. Falls Sie sich hier gegen eine Anmeldung entscheiden und diese auf später verschieben, macht das Setup im lokalen Modus weiter. Hierbei eröffnen Sie ein Nutzerkonto, das aufgrund der fehlenden Internetverbindung nicht mit den Servern von Microsoft verbunden wird.

Falls Sie dies nachträglich wünschen, beispielsweise um Ihre Bilder und sonstigen Daten jederzeit zentral verfügbar zu machen, ist die Online-Verknüpfung noch möglich. Hierfür gehen Sie in der Systemsteuerung in den Bereich „Konten” und legen nachträglich Ihren Microsoft-Account an. Eine Verknüpfung mit einem bereits vorhandenen, lokalen Account ist dabei natürlich möglich.

Nachträglich Anmeldung ohne Online-Konto

Wenn Sie mit der oben genannten Strategie ein erstes Nutzerkonto ohne Verknüpfung zu einem Microsoft-Account angelegt haben, ist das Hinzufügen weiterer Konten, kein Problem. Auch hierfür wechseln Sie in die Systemeinstellungen Ihres PCs oder Laptops und rufen den Bereich „Konten” auf. Hier geben Sie an, dass Sie einen neuen, lokalen Account einrichten möchten.

Microsoft wird Sie hiernach warnen, dass Sie durch den lokalen Account nicht auf eine Vielzahl von Online-Funktionen bei Anwendungen wie Outlook oder Office365 zurückgreifen können. Genau dies wird von den meisten Nutzern jedoch erwünscht sein, die sich für diese Option der Anmeldung entscheiden.

Diese Strategie ist auch zu empfehlen, wenn Sie bereits eine Registrierung im Zuge des Anmeldeprozesses vorgenommen haben. Nur weil ein Microsoft-Account auf Ihrem PC besteht, müssen Sie diesen nicht als zentralen Account nutzen. Gehen Sie stattdessen in die Konten-Verwaltung und legen Sie einen lokalen Nutzer an. Betreiben Sie anschließend mit dessen Konto Ihren Rechner lokal, während der Account mit Verbindung zu Microsoft ungenutzt auf Ihrem Rechner verbleibt.

Nutzung ohne Konto bei anderen Online-Services üblich

Auch wenn die Nutzung von Online-Funktionen sinnvoll ist und eine Entlastung in verschiedenen Lebensbereichen darstellt, möchten Anwender die Option selbst treffen. Dies gilt für ein Betriebssystem, genauso wie Webseiten mit Nutzerkonten. So bieten beispielsweise sogenannte Casinos ohne Konto die Möglichkeit, die Spiele anzutesten. Erst wenn diese Gefallen und eine Lust am Spielen mit Echtgeld besteht, wird eine Anmeldung im Casino mit einem Kundenkonto nötig.

Gleiches gilt für Online-Shops und weitere Dienstleister, deren gesamtes Angebot und Sortiment bequem ohne Anmeldung betrachtet werden kann. Erst wenn es zu einer konkreten Aktion wie einem Kaufabschluss kommen soll, müssen Interessenten ihre Nutzerdaten eingeben. Diese Vorgehensweise sollte auch bei einem weltweit etablierten Betriebssystem wie Microsoft eigentlich der Standard sein.

Informationen zur Datensicherheit einholen

Ob die Zustimmung zu einem Microsoft-Account stattfindet oder nicht, sollte auf Basis fundierter Informationen entschieden werden. Die Verknüpfung zu Microsoft und der zentrale Zugriff auf Daten durch diverse Anwendungen ergeben Sinn, sofern die geleisteten Sicherheitsmaßnahmen von Microsoft den persönlichen Ansprüchen genügen.

Hierfür lohnt es, einen Blick in die Datenschutz-Richtlinie von Microsoft zu werfen und sich konkret über den Umgang mit erfassten Daten der Nutzer zu informieren. Wie bei vielen anderen Anwendungen lässt sich eine grundlegende Erfassung personenbezogener Daten in der heutigen Zeit kaum mehr verhindern. Mit diesen gewissenhaft umzugehen und weiterhin ein Maximum an Privatsphäre zuzusichern, muss jedoch stets eine Selbstverständlichkeit sein.

 

Kategorie: Windows 10

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