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Windows 10 vorgestellt – so funktioniert Microsofts neues Betriebssystem

| 2. Oktober 2014 | 0 Kommentare

Ausblick auf Windows 10 - Foto: Microsoft Corporation

Der bisherigen Nomenklatura folgend müsste das kommende Betriebssystem von Microsoft eigentlich Windows 9 heißen – und wird von dem Unternehmen stattdessen als Windows 10 bezeichnet. Ansonsten werden kaum Überraschungen geboten, in Seattle möchte man augenscheinlich den Desktop-Nutzern ein Stück entgegen kommen.

Windows 10 kommt mit Startmenü

Mit Windows 8 und 8.1 stellte sich Microsoft vor allem auf Tabletnutzer ein, obwohl der Löwenanteil der Nutzer nach wie vor mit konventionellen Rechnern arbeitet. Entsprechend schlecht wurde das unkonventionelle Bedienkonzept angenommen; der Marktanteil für beide Versionen beträgt gerade einmal rund 12 Prozent. Mit dem Windows 10 Betriebssystem möchte man diese Nutzer wieder für sich überzeugen. Möglich machen soll das unter anderem das klassische Startmenü, welches vor allem dem Windows 7-Nutzer bekannt vorkommen sollte. Darin integriert sind in einer zweiten Spalte die aus Windows 8 bekannten Live-Kacheln, die auch das Anpinnen von Apps ermöglichen. Insgesamt werden beide Welten so vergleichsweise unkompliziert miteinander vereint.

Erstmals virtuelle Desktops

Zu den Windows 10 Funktionen, die bereits aus dem Vorvorgänger bekannt sind, gehört auch „SnapView“: Wird ein Fenster an den linken oder rechten Bildschirmrand geschoben, skaliert es sich automatisch auf 50 Prozent der Fläche. Somit können zwei Fenster einfach nebeneinander angeordnet werden – ideal bei der Nutzung größerer Bildschirme. Die Windows 10 Präsentation zeigt zudem auch, dass endlich virtuelle Desktops unterstützt werden. Zur Nutzung dieser Funktion wurde auf der Taskleiste die „Task View“-Schaltfläche eingefügt, die eine Übersicht aller Desktops anzeigt. Durch „Snap Assist“ ist es zudem möglich, die geöffneten Applikationen neu zu strukturieren. Insbesondere, wenn viele Programme oder Apps geöffnet sind, lässt sich die Arbeit so besser strukturieren. Fachleute fordern solche Windows 10 Funktionen schon länger ein, bei diversen Linux-Distributionen besteht die Möglichkeit schon seit Jahren. Neue Wege möchte Microsoft laut Windows 10 Präsentation bei 2 in 1-Geräten, sogenannten Convertibles gehen: Hier soll auch die bei Windows 8.1 vorherrschende Kachel-Optik ausgewählt werden können.

Fazit: Konventionelles Betriebssystem zur Mausbedienung

Ab 1. Oktober soll das neue Windows 10 Betriebssystem verfügbar sein – wenn auch nur als Vorabversion. Ein weiteres Preview wird Anfang 2015 folgen, genauso wie die reguläre Markteinführung der Software. Microsoft erhofft sich dann, dass mehr Kunden umsteigen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Der ersten Einschätzung nach könnte dies gelingen, denn die Nutzung geht mit der Maus einfacher von der Hand als mit der aktuellen Version des Betriebssystems. Vor allem Firmenkunden werden den Umstieg vermutlich in Betracht ziehen.

Foto oben: Microsoft Corporation

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Kategorie: Windows 10

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