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Windows XP – Das steckt hinter dem SSDP-Suchdienst

| 26. November 2013 | 0 Kommentare

Vielerlei Probleme und Problemlösungen im Internet hängen mit dem so genannten SSDP-Suchdienst zusammen. Dieser verursacht hohe CPU-Auslastungen der svchost.exe, öffnet Sicherheitslücken unter Windows XP oder sendet unbekannte Daten nach außen. Es wird in Communities regelmäßig zu dessen Deaktivierung geraten. Was genau dahintersteckt wissen die wenigsten – hier möchte Windows-Tweaks mehr Licht in die Sache bringen:

Der SSDP-Suchdienst sucht nach so genannten Universal Plug & Play-Komponenten (UPNP). In Zukunft werden Geräte wie z.B. Alarmanlagen, Überwachungskameras, Kaffeemaschinen, Projektoren, Multimediageräte etc. über dieses UPNP-Protokoll mit dem PC vernetzt und darüber gesteuert. Ob dies in Zukunft Sinn macht ist die andere Frage, doch man sieht dieser Technik viele interessante Möglichkeiten an. Der Simple Service Discovery Drotokoll – Suchdienst ist bei Windows XP standardmäßig eingeschaltet und fahndet bereits zu heutigen Zeiten (unnötigerweise) nach Geräten dieses digitalen Heimvernetzungssystem.

SSDP ist ein Multicast-Suchdienst und wird dazu verwendet um Audio- und Videodateien per Streaming (Live-Übertragung) auf den Rechner zu bringen. Diese Technik verschickt einmal eine Multimediadatei an mehrere Gruppen im Internet anstatt diese mehrfach an jeden einzelnen zu verschicken – Zwischenserver helfen bei dieser Verästelung der Daten. Dieses IP6-Verfahren entlastet die Lasten, die ein Server zu tragen hat. Da diese Techniken heute allerdings noch keine große Verwendung findet empfiehlt es sich aus folgenden Gründen den SSDP-Suchdienst zu deaktivieren:

So deaktivieren sie den SSDP-Suchdienst

1. Sollten Sie den UPNP-Patch von Microsoft nicht installiert haben, so gelangt über einen Überlauf des Speicherpuffers von UPNP ein fremder Benutzer auf ihren PC und kann versch. Programme ausführen.

Klicken Sie auf folgende Seite, um Infos zu den anderen Betriebssystemen zu erhalten: MS Security Bulletin MS01-059

2. Viele Netzwerkkarten und Router kommen mit UPNP noch nicht zurecht, so dass es ohne weiteres möglich ist, dass IP-Adressen von Netzwerkrechnern im Internet zu sehen sind. Offene Tore (Ports) laden somit Hacker ein um gefährliche Programme zu überspielen.

3. Sowohl der Dienst, als auch die Firewall die diese UPNP-Pakete protokollieren muss, verursachen eine ungewöhnlich hohe CPU-Auslastung, da ständig nach solchen Geräten gesucht wird.

Folgendermaßen schalten Sie den SSDP-Suchdienst aus: Klicken Sie auf Start/Systemsteuerung/Verwaltung/Dienste und doppelklicken Sie auf SSDP-Suchdienst. Wählen Sie unter Starttyp den Eintrag Deaktiviert.

HINWEIS ZUR NEUVERÖFFENTLICHUNG: Dieser Artikel wurde von Sandro Villinger produziert und stammt aus dem Windows-Tweaks-Archiv, das seit Ende der 1990er Jahre aufgebaut wurde.

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Kategorie: Problemlösung und Troubleshooting (XP), Windows XP, XP & Vista

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