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Windows XP – Den Arbeitsspeicher zur Fehlersuche begrenzen

| 28. November 2013 | 0 Kommentare

Falls ihr Rechner ständig einfriert, ihre Spiele oder Anwendungen abstürzen oder der berühmte blaue Bildschirm des Todes (Blue Screen of Death) sich ihres Computers bemächtigt so ist guter Rat teuer. In vielen Fällen spielen Überhitzungsprobleme des Prozessors oder der Grafikkarte eine ebenso wichtige Rolle wie ein nicht sehr leistungsstarkes Netzteil (400 Watt werden empfohlen).

Doch auch ein defektes Arbeitsspeichermodul kann derartige Ärgernisse verursachen, weshalb es äußerst empfehlenswert ist, dass man seinen vorhandenen RAM entweder austauscht oder begrenzt. Letzteres macht nur Sinn, wenn Sie zwei Arbeitsspeichermodule haben. Ein Rechner mit beispielsweise 2 x 256 MB Modulen (512) kann man beispielsweise auf 256 MB beschränken um so herauszufinden, ob das zweite Modul einen Defekt aufweist. Ist dies nicht der Fall so sollte man die Module sofort miteinander vertauschen und dann diese Begrenzung erneut durchführen, damit auch das zweite Modul zu seiner Überprüfung geschleppt werden kann. Und so gehen Sie vor:

Defekten Arbeitsspeicher erkennen

1. Öffnen sie den Arbeitsplatz und klicken Sie in der Leiste auf Extras > Ordneroptionen > Ansicht und entfernen das Häkchen vor Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen). Die Meldung bestätigen sie mit OK.

2. Fahren sie jetzt mit der Bildlaufleiste weiter nach unten und aktivieren die Option Alle Dateien und Ordner anzeigen. Klicken sie auf OK. Doppelklicken sie nun auf Laufwerk C: (Oder auf das, wo ihr Windows installiert ist) und öffnen sie die Datei Boot.ini. Suchen sie nun die Zeile (Sie könnte leicht von dieser hier abweichen):

[operating systems]
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(2)WINXP=”Microsoft Windows XP Professional” /fastdetect

Tragen sie hinter das /fastdetect den Parameter /MAXMEM=256 ein. Speichern sie die Datei und starten sie neu. Bereits ihr erster Neustart zeigt sich schon von einer ganz neuen Seite, da ihr Rechner um satte 256 MB Arbeitsspeicher kleiner geworden ist und nur noch die gleiche Menge übrig hat. Wir empfehlen allerdings hier niemals einen Wert unter 64 einzustellen, da sonst Windows XP nicht mehr hochfährt.
Testen Sie nun ihren Rechner auf Herz und Nieren und prüfen Sie, ob die Abstürze immer noch auftreten. Wenn nicht, dann liegt es wahrscheinlich an ihrem installierten RAM und Sie sind gezwungen, wohl oder übel ihr System durch komplett neue Arbeitsspeichermodule aufzurüsten.

Falls Sie aber nun keine Fehler beim ersten Modul gefunden haben, so raten wir ihnen das erste Modul herauszunehmen und das andere, welches auf dem zweiten Steckplatz steckt, zu installieren. Nun verwenden Sie nur noch die zusätzlichen 256 MB (wie in unserem Beispiel) und können diese testen – falls Sie noch ein drittes Arbeitsspeichermodul haben, so raten wir ihnen auch noch zu einem Test mit diesem.

HINWEIS ZUR NEUVERÖFFENTLICHUNG: Dieser Artikel wurde von Sandro Villinger produziert und stammt aus dem Windows-Tweaks-Archiv, das seit Ende der 1990er Jahre aufgebaut wurde.

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Kategorie: Problemlösung und Troubleshooting (XP), Windows XP, XP & Vista

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