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Windows XP: Weiter Updates erhalten – per Registry-Trick

| 6. Juni 2014 | 0 Kommentare

Windows XP: Die Systemeinstellungen für automatische Updates

Wer folgenden kleinen Trick anwendet, kann sein Betriebssystem Windows XP auch nach dem offiziellen Support-Ende von Microsoft weiter updaten. Möglich wird das durch einen Registry-Hack. Einmal angewendet gibt sich Windows XP als Windows Embedded POSReady 2009 aus, für das noch bis 2019 Updates verfügbar sind.

Warnung vorab: Microsoft und IT-Experten warnen davor, den Trick anzuwenden. Die anschließenden Updates seien nicht für private Windows XP-Rechner geeignet. Andererseits: Viele Nutzer berichten, dass der Trick einwandfrei funktioniert. Und wie geht’s?

So funktioniert der Registry-Trick

User, die auf ihrem Rechner Windows XP Professional oder Home sowie das Service Pack 3 installiert haben, können mit dem Registry-Hack noch bis 2019 auf Updates zurückgreifen. Dazu müssen Sie unter dem Schlüssel “HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMWPA” einen „PosReady“-Unterschlüssel erzeugen und darin wiederum einen DWORD mit dem Titel „Installed“ und dem Wert 1. Klingt komplizierter als es ist – einrichten kann das jeder in nur drei Schritten.

Hier eine Anleitung für die 32-Bit-Versionen von Windows XP:

1. Erstellen Sie eine neue Editor-Datei

Einfach per Rechtsklick auf den Desktop klicken und im Kontextmenü “Neu” wählen.

2. Fügen Sie den Schlüsselcode ein

In das neue Textdokument geben Sie diese Zeilen ein:

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMWPAPosReady]
“Installed”=dword:00000001

3.  Ändern Sie die Dateiendung in “.reg” um

Nun die Datei erst abspeichern und die dann die Dateiendung von “.txt” in “.reg” umbenennen.

Tipp: Je nach Einstellung sind unter XP die Dateiendungen sichtbar oder auch nicht. Falls nicht, im Datei-Explorer nacheinander auf „Extras“ > „Ordneroptionen“ > „Ansicht“ > „Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden” gehen und dort den Haken entfernen.

Fertig!

Jetzt zieht sich das System Updates, die eigentlich für das „Windows Embedded POSReady 2009“ gedacht sind. Diese Spezialversion von Windows basiert zwar auf Windows XP, wird aber eigentlich für Bankautomaten und Kassensysteme eingesetzt.

Wie sicher sind die Embedded-Updates für XP?

Die POSReady-Updates werden in der Regel nicht für die Windows XP-Version von Desktop-Rechnern getestet. Die verfügbaren Patches sind daher nur auf ein bestimmtes Anwendungsfeld ausgerichtet, dass nicht den vollen Funktionsumfang der XP-Desktop-Version einbezieht. Experten und Microsoft selbst warnen deshalb davor diese POSReady-Updates als sicher zu betrachten. Private Rechner wären mit einem solchen Update nicht ausreichend vor Hacker-Angriffen geschützt. Hinzu kommt der Einwand von Microsoft, dass die Updates auch zu Funktionalitätsproblemen auf der heimischen Windows XP-Version führen können.

Wie sollten sich XP-User verhalten?

Der Registry-Trick ist nur mit Vorsicht zu genießen und garantiert keine wirkliche Sicherheit vor Hacker-Angriffen. Die POSReady-Updates können zwar auf die XP-Desktop-Version gespielt werden, bieten aber keinen hundertprozentigen Schutz und auch die Funktionalität kann beeinträchtigt werden. Vorstellbar ist auch, dass Microsoft diese Trick-Lücke in Zukunft mit einem einfachen Sicherheitsschlüssel schließen könnte.

Experten raten Windows XP-Nutzer daher, in jedem Fall auf aktuelle Betriebssysteme wie Windows 7 oder Windows 8 umzusteigen, um den vollen Umfang der verfügbaren Sicherheitsupdates von Microsoft nutzen zu können.

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Kategorie: Tricks & Anleitungen (XP), Windows XP, XP & Vista

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