Mit Sehnsucht erwarteten die User Ende 1999 den lange angekündigten Nachfolger von Windows NT 4.0. Microsoft entschied sich gegen den erstmals vorgebenen Namen Windows NT 5.0 und startet ins neue Jahrtausend mit dem Namen Windows 2000. Eine ganze Reihe von verschiedenen Versionen standen in den Startlöchern - man vermutete bei dem Namenszusatz Professional auch eine Version für Heimanwender. Weit gefehlt, denn Windows 2000 Professional ist in der Tat das kleinste der Betriebssysteme. Dahinter reihen sich die großen Brüder, welche sich nur für den Servereinsatz nützlich machen können und für den Heimanwender keinerlei Vorteile hätten.  Demnach ist Windows 2000 nicht der Nachfolger von Windows 98, sondern ist der neueste Sproß von Microsofts Highend Betriebssystemen, welche vollkommen auf höchste Stabilität und Geschwindigkeit (Performance) ausgerichtet sind. Wie auch sein Vorgänger NT verzichtet Windows 2000 komplett auf den DOS Unterbau und ist daher als reines 32 Bit Betriebssystem anzusehen im Gegensatz zu Windows 9x/Me, welche allesamt noch mit 16 Bit Altlasten zu kämpfen haben und daran kränkeln.
Falls Sie von Windows 98 auf Windows 2000 Professional umsteigen müssen Sie sich erst noch ein wenig eingewöhnen, da viele Optionen andere Namen haben und unterschiedlich aufzufinden sind. Die Benutzerführung wurde aber erheblich verbessert und mit optischen Schmankerln aufgewertet. Das neue Farbschema macht einen klaren und professionellen Eindruck.
Der erste Dämpfer: Preisschock! Selbst wenn Sie sich für die kleinste Version entscheiden bleibt ein Loch von 205€ im Geldbeutel, was die Freude an diesem Betriebssystem sehr trübt. Die sündhadt teuren Servervarianten gehen in die Tausende. |