Von Kinofilmen und Geschäftsmeetings: So verändert Streaming unser Leben

| 19. Januar 2021 | 0 Kommentare

Wer früher einen Film schauen wollte, griff zur DVD oder zur VHS. Wem danach war, mit Freunden zu sprechen, nahm das Festnetztelefon zur Hand. Heute bedarf es für beide Sachen lediglich das Internet und streamingfähige Geräte. Ein Blick auf die Entwicklung des Streaming mit all seinen vielfältigen Optionen zeigt, wie schnell der Fortschritt voranging und welche Potenziale lange nicht ausgeschöpft sind.
Streamingdienste sind bei vielen Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ganz gleich, ob es um Musik hören geht, ein Film oder eine Serie geschaut werden soll oder über Streaming gezockt wird: Für jedes Bedürfnis gibt es einen Anbieter, der die Vielfalt des Entertainments ins Haus holt. Alles, was Nutzer dafür brauchen, ist eine stabile Internetverbindung, eine Streamingplattform und ausreichend Zeit. Die breite Vielfalt ermöglicht es, Inhalte unterschiedlicher Genres und Bereiche innerhalb weniger Sekunden abzurufen und stellt zahllose Optionen zur Verfügung.
Obwohl die Ursprünge nicht weit zurückliegen und die Entwicklung erst in den 90er-Jahren so richtig Fahrt aufnahm, sind VHS-Kassetten und psychische Datenträger in der Erinnerung der meisten User längst ausgelöscht. CDs kaufen oder DVDs leihen? Kaum vorstellbar. Besonders in der Anfangsphase versuchten Anbieter und Veranstalter mit ausgewählten Konzerten und Liveübertragungen das Streaming salonfähig zu machen. Die Möglichkeit, ein Ereignis live zu erleben, das mehrere Kilometer weit entfernt zum gleichen Zeitpunkt stattfand, war faszinierend. Doch 2005 wurde mit der Gründung von YouTube und dem Angebot von Apple, Serien per Download anzusehen, das Streaming immer populärer. Die Zahlen stiegen, weil sich immer mehr Menschen der Möglichkeit bedienten, selbst zu entscheiden, wann und wo man einen Film sehen wollte.



Gleiches Phänomen ließ sich im Gaming erkennen. Mit Steam greifen Fans von Computerspielen auf eine große Auswahl an aktuellen PC-Games zu. Gekauft werden muss kein Spiel. Wo Netflix oder Amazon die Flatrate für Filme anbieten, nutzt Steam selbiges Konzept für Games. Um neue Veröffentlichungen auszutesten, eine bequeme Variante. Auch Online Casinos profitieren von dem Fortschritt des Streamings. Die besten Anbieter, bei denen mit Echtgeld gespielt oder kostenfrei getestet werden kann, setzen auf die Streaming-Technik, um ihre Spielautomaten userfreundlich anzubieten. Besonders Live Spiele sind hier sehr beliebt. Diese werden bei Vergleichsplattformen wie Casinos.de sogar als ein Faktor bei der Casinobewertung genommen. Der Vorteil: Da Streaming auf fast allen Endnutzergeräten möglich ist, ist die Reichweite und Nutzungsweise enorm.


Giganten im Film- und Musikbusiness

Streaming wird jedoch noch immer zum Großteil der Filmbranche zugeschrieben. Netflix zählt neben Amazon Prime und Apple TV+ zu den wichtigsten Vertretern, die den Wandel vom physischen Versand zum digitalen Anbieter vollzogen haben. Mit Produktionen wie „Bridgerton“, „Stranger Things“ und „House of Cards“ entwickelte der amerikanische Dienst Content im Hochglanzformat.
Wer lieber Musik streamen möchte, hält sich an Spotify, Apple Music oder Amazon Music und nutzt die Musikgenres, Podcasts und Hörbücher, um sich die Zeit zu vertreiben. Das Audio-Streaming brachte einen weiteren Vorteil mit sich, von dem aufstrebende und neue Künstler profitieren. Die hohen Kosten für CD-Produktion, Pressung und Vertrieb sind für Newcomer kaum zu stemmen. Wer keine Plattenfirma im Rücken hat, kann diese Mammutaufgabe der Kosten nur mit viel Aufwand bewältigen. Dank Spotify und Co. ist lediglich ein Account notwendig, um produzierte Musik den Fans zur Verfügung zu stellen. In Kombination mit Instagram kann das Selbstmarketing bei der Zielgruppe selbst gesteuert und die notwendigen Klicks in die Höhe getrieben werden. Der lange Weg zum Erfolg eröffnet mit Streaming eine effektive Abkürzung.


Quelle: Pixabay

Berufliches Streamen und der Blick in die Zukunft

Der Boom von Homeoffice ist zweifellos dem Streaming zu verdanken. Durch Zoom oder Microsoft Teams hat sich das globale und lokale Vernetzen via Bildschirm rasant entwickelt und die deutschen Büros im Sturm erobert. Wo sich bisher Vorgesetzte weigerten, Mitarbeiter von zu Hause per Telefonschalte am Meeting teilnehmen zu lassen, ist es aktuell undenkbar, nicht mehr aus dem privaten Arbeitszimmer zu arbeiten.
Gerade Firmen, die international agieren, können so gewährleisten, dass gemeinsam gearbeitet werden kann und Informationen jederzeit abrufbar sind. Ein wichtiger Fortschritt, der das Arbeitsleben modernisiert und die Relevanz von schnellem Internet in den Vordergrund rückt. Im Superwahljahr ist dieses Anliegen selbst Teil ausgewählter Wahlprogramme der Parteien. Obwohl die Nutzung und der Einsatz von Streaming in vielen Haushalten und Büros zum Standard gehört, ist der Ausbau der Glasfaserkabel in Deutschland noch lange nicht auf einem wünschenswerten Stand. Da nützen die beste Software und hochwertige Tools für PCs und Handys nichts, wenn es an der Basis mangelt.
Hinzu kommt, dass die Streamingwelt bereits an neuen Ideen arbeitet. Das Angebot wird stetig ausgebaut, die Eigenproduktionen steigen und der Kampf um die Vorherrschaft am Markt ist hart umkämpft. Netflix möchte unter anderem ab 2022 Videospiele zum Streamen zur Verfügung stellen. Eines ist sicher, die Bedeutung von Streaming wird weiter steigen, sich erweitern und neue Wege in den Alltag der Menschen finden. Die Angebote sind vorhanden. Jetzt gilt es, die Grundlagen dafür flächendeckend zu optimieren und Zugänge zu schaffen!

Kategorie: Allgemein

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