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Windows 11 im Test: Alles, was Sie über das neue Betriebssystem wissen müssen

23. Dezember 2021
Aktualisiert: 14. April 2022
Windows 11 Test Betriebssystem - Windows Tweaks - Microsoft PC Laptop Hilfe

Quelle: Pixabay

Die Ankündigung der nächsten Generation des Microsoft Windows-Betriebssystems ist zu einem der meistdiskutierten Ereignisse in der IT-Welt geworden und hat viele widersprüchliche Reaktionen hervorgerufen. Wir haben beschlossen, uns nicht von Emotionen leiten zu lassen und haben in einem Artikel alles zusammengetragen, was derzeit über die aktualisierte Plattform bekannt ist.

Microsoft hat erstmals Ende Mai auf der Entwicklerkonferenz Build 2021 über das bevorstehende große Update seines Flaggschiff-Betriebssystems gesprochen. In seiner Eröffnungs-Keynote verriet CEO Satya Nadella, dass er das größte Windows-Update seit einem Jahrzehnt testen wird. Die Aussage des CEOs löste sofort zahlreiche Gerüchte aus, dass man etwas mehr als nur ein weiteres Windows 10-Update plant und eine Software-Plattform mit der Nummer elf vorbereitet. Entgegen früheren Versprechungen, Windows 10 regelmäßig zu aktualisieren, hat Microsoft einen Schritt nach vorne gemacht und nur einen Monat nach der Ankündigung offiziell eine neue Version von Windows präsentiert - Windows 11, die bereits geschafft hat, eine Menge von sowohl positive als auch negative Rückmeldungen zu erhalten.

Windows 11 ist schneller als sein Vorgänger. Die Boot-Geschwindigkeit wurde um drei Sekunden reduziert - das Betriebssystem bootet jetzt in 13 Sekunden. Außerdem hat Microsoft seine Videokonferenz- und Kollaborationsplattform Microsoft Teams „Chat“ in Windows 11 integriert, um den Benutzern ein nahtloses Erlebnis zu bieten, was natürlich von Vorteil ist. 

 Der Hauptkritikpunkt an Windows 11 waren aber die aktualisierten Systemanforderungen, die viele PC-Nutzer abschreckten. Nach der Präsentation stellte sich plötzlich heraus, dass der Computer zur Installation des neuen Betriebssystems unter anderem über ein Verschlüsselungsmodul Trusted Platform Module (TPM) 2.0 verfügen muss und die Hauptplatine UEFI-Unterstützung und Secure Boot bieten muss. Die von Microsoft veröffentlichte Liste der unterstützten Prozessoren, die Besitzer von Computern mit Chips, die älter als die zweite Generation von AMD Ryzen oder die achte Generation von Intel Core sind, hat das Problem noch verschärft. Das Unternehmen begründete die Ausmusterung veralteter Hardware mit dem Wunsch, die bestmögliche Plattformsicherheit sowie Kompatibilität mit modernen Verschlüsselungs- und Authentifizierungstools zu bieten.

Diese Rechtfertigung wurde von den Nutzern nicht verstanden, so dass Microsoft Zugeständnisse machen und ankündigen musste, die Mindestsystemanforderungen zu überarbeiten. Darüber hinaus versprach das Unternehmen, spezielle Builds von Windows 11 für Systeme ohne TPM auf ausgewählten Märkten zu veröffentlichen. Es ist bemerkenswert, dass Microsoft vor dem Hintergrund dieser Aussagen vorübergehend das Dienstprogramm PC Health Check entfernt hat, mit dem der Computer auf Kompatibilität mit dem neuen Windows 11 überprüft werden kann.

Mit der Veröffentlichung von Windows 11 hat Microsoft Widgets - kleine Anwendungen, die eine Art von benutzerfreundlichen Informationen anzeigen - als Teil der Softwareplattform wieder eingeführt. Früher gab es diese Funktion in Windows Vista/7, aber sie wurde später aus Sicherheitsgründen deaktiviert. Jetzt ist alles wieder in Ordnung und die Widgets können wieder verwendet werden. Die Liste dieser Dienste ist jedoch nicht allzu lang: Kalender, Wettervorhersage, Aufgabenplaner, Foto-Slider und eine Reihe von Informationsdiensten zu verschiedenen Themen. Nicht viel, aber für die Zukunft plant Microsoft, die verfügbaren Widgets erheblich zu erweitern und vielleicht sogar eine entsprechende API für Drittentwickler zu öffnen.

Ein weiterer Vorteil von Windows 11 ist der neu gestaltete App- und Medienshop. Das Unternehmen hat die Benutzeroberfläche des Microsoft Store neu gestaltet und eine erhebliche Ausweitung des Marktplatzes für Markenprodukte versprochen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Redmonder Konzern einen verzweifelten Schritt unternommen und die Streichung der Provision für Softwareentwickler im Microsoft Store angekündigt. Die Änderungen betrafen jedoch nicht die Hersteller von Spielesoftware, aber selbst mit dieser Einschränkung ist das neue Geschäftsmodell für viele Softwarehersteller recht attraktiv. Es bleibt abzuwarten, wie andere Marktführer wie Google und Apple auf Microsofts Herausforderung reagieren und ob sie ähnliche Zugeständnisse an Programmierer machen werden.

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