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Surface Pro 3 im Test: Wie schneidet Microsofts Tablet-Notebook in den Testredaktionen ab?

| 29. September 2014 | 0 Kommentare

Surface Pro 3 Test - Microsoft Corporation

Das Surface Pro 3 im Test der Fachpresse: Microsofts dritte Tablet-Generation wurde mittlerweile von vielen Redaktionen fleißig gestestet. Auf der Produktseite wird die neueste Version immerhin mit Apples Macbook Air verglichen. Ist das Surface Pro 3 – wie vom Hersteller beworben – ein 12-Zoll-Alleskönner, das sogar Ultrabooks ersetzen kann? Für wen lohnt sich der Kauf? Vier Tests im Überblick.

Test des Surface Pro 3 – der Apple-Vergleich

Das 12-Zoll-Display des Surface Pro 3 löst mit einer Pixeldichte von 2160 x 1440 Bildpunkten auf und wird von Microsoft unter dem Schlagwort „pixelfree“ beworben, das natürlich eher die Wirkung der hohen Auflösung auf das menschliche Auge beschreiben soll und keinesfalls als technischer Begriff zu verstehen ist.

Die Redaktion von „Netzwelt“ kommt in ihrem Surface Pro 3 Test zu dem Ergebnis, dass sich diese Technik nicht hinter der in Apple Geräten verwendeten Retina-Technologie verstecken muss. Laut Netzwelt ist der Bildschirm des Surface Pro 3 im Test den iPad-Displays sogar überlegen.

Diesem Ergebnis schließt sich „Computer Bild“ an, deren Tester weisen aber auf störende Reflexionen hin, die nicht nur in grellem Tageslicht, sondern auch durch Deckenleuchten oder ähnliche Lichtquellen entstehen können. Auch die von Intel Haswell Prozessoren zur Verfügung gestellte Leistung ist jedem Test des Surface Pro 3 positiv aufgefallen. Wie sich das Surface Pro 3 im Vergleich zum iPad Air schlägt, haben wir bereits an anderer Stelle zusammengefasst.

Akku-Test – Surface Pro 3 läuft ordentlich, nicht rekordverdächtig

Enttäuscht zeigte sich Netzwelt dagegen von der Akkuleistung, die bei normalem Betrieb des Surface Pro 3 im Test lediglich für sechs Stunden ausreicht. Laut dem Surface-Pro-3-Test von „Notebookcheck“ kann der Nutzer bei entsprechenden Einstellungen, insbesondere der Herunterregelung der Displayhelligkeit jedoch problemlos durch einen ganzen Tag kommen.

Das „Handelsblatt“ weist in einem ausfürhlichen Review des Surface Pro 3 auf die sehr begrenzten Anschlussmöglichkeiten hin. So steht neben dem miniDisplayPort für einen externen Monitor sowie einem microSD-Slot nur ein USB-Slot zur Verfügung, insbesondere störte die Tester das Fehlen eines Ethernetanschlusses, was gerade in Konferenzräumen mit schlechtem WLAN zum Problem werden könnte. Zwar hat Microsoft bereits einen Ethernet-USB Adapter als Zubehör angekündigt, dieser belegt dann aber den einzigen verfügbaren USB-Slot.

Einig sind sich sämtliche Tester darin, dass das Surface Pro 3 seine ganze Stärke nur im Zusammenspiel mit der separat erhältlichen Tastatur Pro Type Cover ausspielt.

Für wen lohnt sich das Surface Pro 3?

Microsoft spricht mit seiner aktuellen Tablet-Generation die sehr spezielle Zielgruppe der Businessanwender an. Für den privaten Gebrauch und gelegentliches Surfen oder Videos schauen dürfte das Gerät nicht nur leistungsmäßig überdimensioniert, sondern vor allem zu teuer sein.

Die günstigste der drei Varianten kostet immerhin 800 Euro, verfügt aber nur über 64 GB internen Speicher, von denen 16 GB bereits durchs Betriebssystem belegt sind. Die teuerste Variante schlägt mit satten 2000 Euro zu buche, wohlgemerkt ohne die sehr sinnvolle Pro Type Cover Tastatur.

Der Surface Pro 3 Test-Überblick zeigt jedoch: Wer das Microsoft-Gerät produktiv nutzen möchte und nach einem Hybriden zwischen Tablet und Ultrabook sucht, findet derzeit kaum eine bessere Alternative.

Foto oben: Microsoft Corporation

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Kategorie: Windows Tablets

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