Windows 10-Features
im Überblick


Was kann das neue Windows? Antworten der Build 2015. Mehr

Neues Startmenü


Mit Windows 10 kommt ein neues Startmenü – hier Tipps zum Anpassen. Mehr

Classic Tweak Win XP


18 ultimative Tricks, um das gute alte XP schnell & sicher runterzufahren. Mehr

Windows 10 und Datenschutz: Wie Sie mit wenigen Mausklicks Ihre Privatsphäre schützen

| 10. August 2015 | 0 Kommentare

Schalter umlegen: Die Windows 10 Datenschutz-Optionen (Screenshot)

Soll Windows 10 regelmäßig mit Microsoft telefonieren? Oder komplett auf das Sammeln persönlicher Daten verzichten? Nutzer des neuen Betriebssystems haben die freie Wahl, denn anders als bei Apple, Google und Facebook lassen sich die Datenschutz-Einstellungen fein justieren. Hier lesen Sie, wie’s funktioniert und warum in den Medien dennoch so viel Kritik geübt wird.

Kritik an den Datenschutz-Standardeinstellungen von Windows 10

Hallo Windows 10, tschüss Privatsphäre. So lautete vor einigen Tagen die Schlagzeile einer großen deutschen Tageszeitung. Zahllose weitere Medien blasen momentan ins gleiche Horn und warnen öffentlichkeitswirksam vor dem Datenschutz unter Windows 10. Der Grund: Standardmäßig sammelt das neue Betriebssystem tatsächlich umfassend Daten über das Nutzungsverhalten der Anwender.

Und dennoch ist die Kritik in dieser Heftigkeit völlig fehl am Platz – eigentlich verdient Microsoft sogar Lob! Warum?

Windows 10: Privatspähre mit wenigen Mausklicks herstellen

Die Kritik beruht nicht etwa auf der Enthüllung von Hintertüren in Windows 10, durch die heimlich Nutzerdaten nach draußen geschleust werden. Und es werden auch nicht im Hintergrund Daten gesammelt, ohne dass der Nutzer darauf Einfluss nehmen könnte.

Im Gegenteil: Der Windows-10-Nutzer erreicht mit zwei Mausklicks die umfangreichen Datenschutz-Einstellungen seines Systems. Dort kann er sämtliche aktivierten Datensammel-Optionen deaktivieren.

So einfach sorgen Sie unter Windows 10 für maximalen Datenschutz:

  1. Erst das Startmenü öffnen,
  2. dort auf „Einstellungen“ klicken,
  3. dann „Datenschutz“ wählen,
  4. jetzt sämtliche Regler per Mausklick umlegen – und schon telefoniert Windows 10 nicht mehr nach Hause.

Microsoft weist zwar darauf hin, dass mit der Deaktivierung einiger Datenschutz-Optionen viele neue Funktionen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt funktionieren (wie etwa die intelligente Assistentin Cortana, die z. B. nur dann automatisierte Verkehrs- oder Wettermeldungen an den Nutzer weitergeben kann, wenn sie auf seine Standortdaten zugreifen darf).

Doch wichtig ist: Der Nutzer kann frei entscheiden, was gesammelt werden soll und was nicht.

Bei Google & Co. fehlen vergleichbare Datenschutz-Optionen

Deshalb ist auch die massive Kritik am Windows-10-Datenschutz, die derzeit durch die Medien geistert, inhaltlich fragwürdig. Zumal die Nutzer von Google, Apple oder Facebook beim Datenschutz gar nicht erst mitreden dürfen.

Die Betriebssysteme und Dienste der Konkurrenz durchleuchten die Privatsphäre ihrer Nutzer umfassend, ohne dass die Sammelwut durch entsprechende Optionen beschränkt oder gar komplett unterbunden werden könnte.

Über Windows 10 ohne Datenschutz-Optionen wäre wohl weniger geschrieben worden

Was um Himmels Willen hat Microsoft also falsch gemacht? Warum wird dermaßen negativ über den Datenschutz von Windows 10 berichtet?

Wie Dr. Windows vermutet, sei dem Redmonder Softwareriesen schlicht zum Verhängnis geworden, dass er alles so frei konfigurierbar gemacht hat. Das führte demnach zu einer Art Beissreflex in den Redaktionen. Sein sarkistischer Kommentar dieser eigentlich lobenswerten, nutzerfreundlichen Microsoft-Entscheidung: „Hätten sie es mal lieber wie ihre Wettbewerber gehandhabt, die den Kunden in vielen dieser Punkte einfach nicht fragen.“

Klingt paradox, aber auch schlüssig. Womöglich hätte es ohne Datenschutz-Menü gar keinen Datenschutz-Hype gegeben.

Artikelbild oben: Windows 10 / Screenshot

Ähnliche Beiträge:

Tags: ,

Kategorie: Windows 10

Hinterlasse einen Kommentar