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Windows XP Service Pack 3 - Alternativer Download

30. April 2008

Lächerlich: Microsoft sperrt den kompletten Download von Service Pack 3 (und die automatische Auslieferung von Vista Service Pack 1 übrigens) aufgrund eines Problems mit dem Programm "Dynamics". Warum lächerlich? Dynamics kommt auf circa 0% der Heimcomputer zum Einsatz, weshalb nun auch Privatanwender aufgrund eines Problems, das nur eine minimale Zielgruppe ärgert, nicht an SP3 gelangen. Glauben Sie mir eins: Ich habe mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit SP3 beschäftigt und es gibt DEUTLICH (!) mehr Probleme mit Treibern, Programmen oder Einstellungen, die zu solch einem "Showstopper" (wie es im Microsoft-Slang genannt wird) hätten führen sollen.

 

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Wo bleibt die Logik? Warum einer Minderheit Vorrang gewähren, wenn SP3 doch noch viele andere Probleme verursacht?

Lesen Sie zu möglichen weiteren Problemen die aktuelle Ausgabe der PC Pr@xis, in der ich eine Reihe der häufigsten Service Pack 3 Probleme für Sie löse!

Ach und übrigens: Obwohl MS SP3 vorerst nicht anbietet, finden Sie auf der Seite http://www.filehell.de/index.php?showfile=1&fid=214&p=downloads&area=1&categ=25 einen alternativen Downloadlink!

Herzlichst,
Ihr Sandro Villinger

So sparen Sie Speicherplatz: Mehrere GByte in einem Streich löschen!

30. April 2008

Ihr Festplattenspeicher wird knapp? Sie müssen nun nicht zu drastischen Maßnahmen greifen und größere Programme, Spiele oder Dateien (wie etwa Filme) löschen. So einfach finden Sie Speicherfresser! [Von Sandro Villinger]

1. Klicken Sie auf die Adresse http://newsletter.tuneup.de/re?l=6m8w74I2270aeI9 und laden Sie sich auf diese Weise die Testversion der TuneUp Utilities herunter.

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2. Installieren Sie die TuneUp Utilities und starten Sie das Programm per Doppelklick auf…

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3. Bestätigen Sie an dieser Stelle die Hinweise der Updatefunktion und klicken Sie auf "Weiter testen", um die Utilities weiter zu testen oder auf "Kaufen", um sich TuneUp zu kaufen. Klicken Sie dann im Hauptfenster der TuneUp Utilities auf…

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4. Klicken Sie dann unten auf Windows_Vista-221 . Wählen Sie nun alle Laufwerke aus, auf denen Sie Speicherplatz sparen möchten, wie etwa:

Windows_Vista-222

5. Der TuneUp Disk Space Explorer sucht nun alle ausgewählten Festplatten nach großen Dateien ab! Dies kann, je nach Größe, mehrere Minuten dauern. Sobald der Vorgang abgeschlossen ist, klicken Sie auf Windows_Vista-223 !

6. Wechseln Sie dann per Mausklick auf die Liste der Windows_Vista-224 . Diese kann beispielsweise so aussehen:

Windows_Vista-225

7. Sie können sich nun entscheiden, welche dieser Riesen-Dateien Sie behalten möchten oder welche Sie löschen möchten. Das Entfernen funktioniert ganz einfach: Markieren Sie eine Datei und drücken Sie die "Entf"-Taste auf Ihrer Tastatur!

Auf diese Weise können Sie ganz leicht die wahren Speicherfresser ausfindig machen. Weitere Informationen über TuneUp Utilities 2008 finden Sie hier!

Herzlichst,
Ihr Sandro Villinger

Pfiffig: Temporäre Dateien per Rechtsklick auf Papierkorb entfernen

16. April 2008

Kleiner Tipp, große Wirkung: Ich habe für Sie ein kleines "Skript" für die Windows-Registrierungsdatenbank geschrieben! Wenn Sie das Skript ausführen, wird ein neues Menü sichtbar, mit dessen Hilfe Sie die so genannten "temporären Dateien" in Windows löschen können. Dabei handelt es sich um Daten, die Windows und Programme zur Zwischenlagerung von Daten nutzen - jedoch oftmals nach Nutzung wieder vergessen, zu löschen!

Windows_Vista-216

Das kleine Skript funktioniert sowohl unter Windows XP als auch unter Windows Vista und löscht mit nur einem Klick die zwei Hauptordner für temporäre Dateien!

Und so funktioniert’s:

1. Klicken Sie auf die folgende Adresse: www.windows-tweaks.info/Downloads/Tempentfernen.zip

2. Klicken Sie anschließend auf "Speichern unter…" und wählen Sie beispielsweise den Desktop.

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3. Weiter geht’s mit einem Rechtsklick auf "Tempentfernen.zip" und wählen dem Eintrag "Extrahieren", um die Dateien zu entpacken. Wenn Sie doppelt auf "Temp löschen.reg" klicken, wird der Eintrag dem Papierkorb hinzugefügt. Bei einem Klick auf "Temp löschen.reg_Rückgängig.reg" wird  der Eintrag wieder entfernt!

Viel Spaß mit der kleinen Zusatzfunktion,
Ihr Sandro Villinger

Einbindung persönlicher Einträge im Kontextmenü des Arbeitsplatzes

19. März 2008

Grundidee

Bei einem Rechtsklick auf das Symbol „Arbeitsplatz“ erhält man ein Kontextmenü mit mehr oder weniger sinnhaltigen Einträgen. Die Grundidee war nun, durch Modifizierung der Einträge eigene Erweiterungen in dieses Kontextmenü einzubringen. Bei der Gelegenheit kann man auch gleich mal dort manuell ausmisten, da dieser Schlüssel gerne von Anbietern missbraucht wird, um sich im System zu etablieren.

Bei meinen Recherchen in Internet stieß ich auf mehrere Beiträge zum Thema, deren Vorgehensweise und Ergebnis mich nicht zufrieden stellten. Die Wege waren zu verzweigt, wurden von RegCleanern gelöscht oder anderweitig überschrieben oder funktionierten schlicht nicht. Auf der Suche nach einer Lösung in exponierter und nachvollziehbarer Stellung entstand dieser Weg.

Diese Vorgehensweise und ihre Ergebnisse wurden auf Windows XP (Home & Pro; mit & ohne SP’s) und VISTA (stellvertretend Ultimate) getestet.

Hinweis: Bei allen Arbeiten im Bereich der Registrierung gilt: Vorher den Schüssel den man modifizieren oder gar entfernen will, sichern!

Vorbereitung

Im Vorfeld überlegen wir uns, was für Einträge wir in das Kontextmenü einbinden wollen. Sinn machen z.B. Pfade zu häufig benutzten Ordnern oder Programmen, zu den Stammpfaden von Festplatten oder zu Ordnern mit Sammlungen (MP3 oder Filme etc.). Diese Pfade kopieren wir uns nun direkt aus dem Explorer in eine Textdatei (Hier beispielhaft „Pfade.txt“). Das spart bei geöffneter Registrierung das umständliche Suchen auf dem Rechner: Alles auf einer Stelle.

Sollen Programme geöffnet werden, ist zu überlegen, ob diese mit Parametern versehen sind, oder Parameter nutzen. Diese Parameter müssten dann gleich mit notiert werden. Wir können solche Aufrufe dann praktischer Weise über einen Klick komplett ablaufen lassen.

Vorgehensweise

Die Werkzeuge

Bei meinen Arbeiten in der Registrierung benutze ich hier den Registrierungseditor von TuneUp Utilities 200(x). Dieser hat den Vorteil, dass Lesezeichen zu den bearbeiteten Schlüsseln angelegt werden können. Eine sehr praktische Angelegenheit bei häufigen Änderungen. Es kann aber jeder selber wählen, welches Tool er nimmt. Das Grundprinzip bleibt das Gleiche.

Die meisten werden wohl auf den RegEditor von XP zurück greifen. Dieser kann durch [Win]+[R] –> regedit –> ENTER bequem aufgerufen werden.

Um ein Beispiel zu haben, errichtete ich einen Testordner in C:\Testordner\Daten auf den ich mich im weiteren Verlauf beziehen werde.

Der richtige Schlüssel

Nach dem Öffnen der Registrierung suchen wir uns den Schlüssel HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}

Der Schlüssel zum Erfolg (Bild 1)

Dieser enthält im Originalzustand die Unterordner DefaultIcon, InProcServer32, shell und ShellFolder (Bild 1).

Diesen Schlüssel klicken wir jetzt mit Rechts an und wählen Exportieren. So haben wir noch die Möglichkeit zum Ausgangszustand zurückzukehren, sollte etwas schief gehen.

Uns geht es um den Ordner shell, der die Einträge find (Eintrag Suchen… im Kontextmenü) und Manage (Eintrag Verwalten) enthält.

Jeder Unterordner, der hier eingerichtet wird, erscheint sofort unter seinem vergebenen Namen im Kontextmenü von Arbeitsplatz.

Um eine gewisse Ordnung in die Schlüssel zu bringen, empfehle ich, diese mit einem bestimmten, immer gleichen Buchstaben oder Sonderzeichen beginnen zu lassen. Ich habe ein @ gewählt. Somit bleiben die selber definierten Schlüssel immer die Vordersten im Ordner.

Im rechten Fenster des Unterordner shell habe ich einen Schlüssel vom Typ Zeichenkette mit Namen Kommentar und Inhalt „Alle mit dem @ Zeichen versehenen Schlüssel sind eigendefiniert. [Datum] AranankA“ angelegt. Kommentare dieser Art können beliebig und ohne Auswirkung auf das System angelegt werden. Sie machen die Inhalte später nachvollziehbar.

Wir legen und nun per Rechtsklick auf das shell-Ordnersymbol über den Eintrag Neu –> Schlüssel einen leeren Schlüssel an. Diesen nennen wir "@ Mein Testordner" (Bild 2).

Die Einrichtung des ersten Zusatzschlüssels

Schon jetzt bringt ein Rechtsklick auf das Arbeitsplatzsymbol ein Ergebnis (Bild 2a), welches beim Anklicken aber höchstens eine Systemwarnung bringt (Bild 2b).

Der neue Unterschlüssel... (Bild 2)  ...und das Ergebnis im Kontextmenü (Bild 2a)

Die Systemmeldung (Bild 2b)

Als nächstes richten wir in dem gerade erstellten Ordner „@ Mein Testordner“ einen Schlüssel mit Namen command ein (Bild 3). Dieser Name ist nicht frei wählbar!

Unterschlüssel (Bild 3)

Wenn wir nun diesen Schlüssel anklicken und einen Blick auf die rechte Seite des Editors werfen, finden wir dort einen Eintrag: Einen Schlüssel vom Typ Zeichenkette (REG_SZ) mit dem Namen "(Standardwert)" und dem Eintrag "(Wert nicht gesetzt)". Wenn wir versuchen diesen zu löschen, wird diese Vorgehensweise verweigert.
In diesem rechten Fenster legen wir nun wiederum per Rechtsklick einen neuen Wert an: Typ REG_EXPAND_SZ (erweiterte Zeichenkette) mit Namen (Standardwert). Den Bereich Daten lassen wir leer (Bild 4).

 Ein Eintrag zu viel (Bild 4)

Hinweis: Unter dem Standardeditor in XP heißt der zu erstellende Wert "Wert der erweiterbaren Zeichenfolge" Es ist wichtig, das der Typ auf jeden Fall REG_EXPAND_SZ ist!

Diesen neu angelegten Schlüssel „@ Mein Testordner“ exportieren wir nun um ihn zu bearbeiten: Rechtsklick auf den Schlüssel –> Exportieren als „Testschlüssel.reg“. Diese Datei öffnen wir mit Notepad. Wir sehen nun folgendes:

REGEDIT4

[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}\shell\@Mein Testordner]

[HKEY_CLASSES_ROOT\CLSID\{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}\shell\@Mein Testordner\command]
"(Standardwert)"=hex(2):00

Den Eintrag "(Standardwert)"=hex(2):00 ersetzen wir nun durch @=hex(2):00, speichern die Datei unter ihrem alten  Namen ab und schließen sie.

(Die fertige Datei "Testschlüssel.reg" kann hier runter geladen werden.)

Abschluss und Erfolg

Wieder im Registrierungseditor: Wir löschen den Schlüssel „@ Mein Testordner“. Jetzt doppelklicken wir auf die Datei "Testschlüssel.reg" und bestätigen die Systemrückfage.

Ein Blick in den Registrierungseditor nach einem [F5] zur Aktualisierung:

Aber jetzt stimmt alles (Bild 5)

Die einfache Zeichenkette ist verschwunden. Übrig ist die erweiterte Zeichenkette ohne Daten (Bild 5). Diese öffnen wir nun mit Doppelklick und erhalten (Bild 6):

Das Dialogfenster wartet auf... (Bild 6)

In das untere Feld tragen wir nun den Pfad zur gewünschten Datei ein (Bild 7). Da diese sich in diesem Fall expandiert im Explorer öffnen soll, ist der Eintrag wie folgt zu gestalten:

%SystemRoot%\Explorer.exe /e,C:\Testordner\Daten

Hinweis: Bei diese Art des Exploreraufrufes muss man die Leerstellen sowie das abschließende Komma beachten!

...die Eingaben des Users (Bild 7)

Dazu nutzen wir die im Vorfeld angelegten Pfade in der Datei „Pfade.txt“.

Das war’s eigentlich! Wir sind fertig.

Testen wir nun: Rechtsklick auf Arbeitsplatz –> "@ Mein Testordner" und schon öffnet sich der Windows Explorer genau im Ordner C:\Testordner\Daten

Siehe da! Es funktioniert!

Schlussbemerkungen

Die Vorgehensweise ist nun immer die Gleiche. Egal, ob es sich um Ordneraufrufe oder Programmaufrufe handelt. Einziger Unterschied: Bei Programmen wird nicht der Umweg über den Explorer genommen, sondern das Programm direkt aufgerufen. Bei Bedarf mit notwendigen oder gewünschten Parametern.

Den Schlüssel "@ Mein Testordner" sollten wir per [F2] umbenennen. Die Datei "Testschlüssel.reg" können wir dadurch immer wieder verwenden, wenn ein neuer Eintrag benötigt wird. Doppelklick reicht und der beliebig modifizierbare Schlüssel "@ Mein Testordner" erscheint in der Registrierung.
Und dann macht auch ein Lesezeichen zum Schlüssel Sinn…

by AranankA (18/3/2008)

Vista SP1: Recovery-CD zum Download!

17. März 2008

Microsoft hat in den Beta- und RC-Versionen von Service Pack 1 die Möglichkeit eingebaut, eine Wiederherstellungs-CD zu erstellen. Damit können Sie mit Leichtigkeit den Computer reparieren, Wiederherstellungspunkte zurückspielen und mit der Kommandozeile spielen! Doch wo steckt diese Möglichkeit in der endgültigen Version von SP1? [Von Sandro Villinger]

Die Antwort lautet: Weg! Mit Service Pack 1 RTM (Released to manufacturing) können Sie die Wiederherstellungs-CD nicht mehr erstellen. Dies ist für Besitzer der Original Vista-DVD kein wirkliches Problem, da sie dieselben Funktionen bietet. Doch wenn Sie keine Installations-DVD mehr haben, weil beispielsweise Ihr Hersteller geizig war, stehen Sie ohne große Wiederherstellungsmöglichkeiten da! Im schlimmen Fall kann das Ärgerlich sein. Windows-Tweaks bietet Ihnen deshalb die Wiederherstellungs-CD zum Download in ISO-Form an:Windows_Vista-34

Download Wiederherstellungs-CD!

Sie müssen diese ISO-Datei einfach mit einem geeigneten Brennprogramm wie Nero Burning Rom oder Ashampoo Burning Studio öffnen und die Daten auf eine CD schreiben! Belassen Sie die CD anschließend im Laufwerk und starten Sie Ihren Computer neu.  Es sollte nun die Meldung „Drücken Sie eine beliebige Taste, um von CD/DVD zu starten…“ erscheinen. Drücken Sie nun eine Taste. Ist dies nicht der Fall, müssen Sie ins BIOS wechseln (meist F2 oder Entf beim Systemstart drücken) und im entsprechenden Bootmenü (z.B. „Boot“ oder „Boot Sequence“) die Startreihenfolge so ändern, dass der Computer automatisch zuerst von CD/DVD startet.

Boot-12

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Beitrag geholfen hat!

Ihr Sandro Villinger