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Microsoft Security Essentials 2.0 Beta erschienen: Flotter Virenschutz, jetzt mit Netzwerkschutz!

21. Juli 2010

Der kostenlose Virenschutz von Microsoft geht in die zweite Runde: Security Essentials 2.0 soll Windows weniger belasten als zuvor und jetzt auch vor Schädlingen im heimischen Netzwerk oder Geschäftsnetz schützen.

Besserer Schutz für Netzwerke und Internetangriffe
MSE 2.0 prüft Datenpakete, die über eine WLAN- oder LAN-Verbindung verschickt werden ? Angriffe über ein Netzwerk sollen dabei verhindert werden. Allerdings klappt dieser Schutz nur unter Windows Vista und Windows 7.

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Ausserdem überprüft die neue Version von Security Essentials möglicherweise gefährliche Skripte, die im Internet Explorer ausgeführt werden. Ob die Schutzfunktion später auch für Firefox, Chrome und Co. kommt, verrät Microsoft nicht.

Weniger Ressourcenverbrauch?
Microsoft verspricht eine bessere Leistung beim Aktivschutz und beim Virenscan ? ein Problem, das viele Virenschutzpakete plagt. Häufig bremsen sie PCs und Laptops merklich aus. In der Praxis konnte der versprochene Leistungsschub im Vergleich zu MSE 1.0 nicht bestätigt werden: Im Schnitt verbrauchte MSE 2.0 75 Mbyte des Arbeitsspeichers ? so viel wie sein Vorgänger. Während einer ?Schnellüberprüfung? der Festplatte der Prozessor mit rund 40-60% belastet. Auch hier hat sich im Vergleich zum Vorgänger nichts getan. Trotzdem: In meiner Erfahrung hat sich MSE als der mit Abstand flotteste und am wenigsten störende Virenscanner etabliert ? da können nur die wenigsten Konkurrenzprodukte mithalten.

Fazit: Ausprobieren!
Wer die Beta noch nicht hat, kann sie sich über die Microsoft Connect-Seite herunterladen ? einfach links auf ?Downloads? klicken und die passende Version für 32-Bit oder 64 Bit herunterladen! Tipp: Seit gestern gibt?s einige Probleme beim Download der Dateien. Nutzen Sie deshalb am besten den Internet Explorer zum Download und verwenden Sie den ?File Transfer Manager?:

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Microsoft Security Essentials gehört in meinen Augen auf jeden PC: Wer nicht gerne Betasoftware installiert, sollte Version 1.0 eine Chance geben.

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Windows 7 SP1 Vorabversion: Finger weg oder ausprobieren?

13. Juli 2010

Nach 12 Monaten Windows 7 gibt?s schon das erste Service Pack, zumindest in Form einer ersten Vorabversion (?Beta?). Windows-Tweaks rät Privatanwendern, das SP1 nur in ganz seltenen Fällen zu installieren. [Sandro Villinger]

Im Abstand von 12 bis 24 Monaten schnürt Microsoft alle bisher erschienen Updates, unveröffentlichte Spezialupdates (?Hotfixes?) und vereinzelt auch neue Funktionen zu einem so genannten ?Service Pack? und bringt damit seine Betriebssysteme und Programme auf den neuesten Stand. Jetzt ist die erste Vorabversion von Windows 7 Service Pack 1 erschienen.

Brauch ich das?
Kurz und knapp: Für Heimanwender von Windows 7 ist die erste öffentlichte Beta von SP1 nicht gedacht. Die Beta soll Programmentwicklern eine Chance geben, Ihre Software auf Windows 7 SP1 zu testen und mögliche Kompatibilitätsprobleme frühzeitig aus dem Weg zu schaffen. Netzwerkadministratoren können  frühzeitig die Auswirkung von SP1 auf Ihre Infrastruktur einschätzen und ? falls Schwierigkeiten auftreten ? rechtzeitig reagieren.

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Heimanwender hingegen sind mit der Windows-Update-Funktion bestens beraten. Damit bleiben Sie im Wochentakt auf dem neuesten Stand ? ist das Service Pack 1 ausreichend getestet, wird es voraussichtlich gegen Ende des Jahres automatisch über Windows Update erhältlich sein.

Für Notfälle: In 3 Schritten zur SP1 Beta
Nur wer massive Probleme mit Windows 7 hat, die sich auch mit einer Neuinstallation nicht beheben lassen, sollte einen ersten Blick riskieren: In SP1 Beta sind viele Updates enthalten, die Microsoft noch nicht via Windows Update veröffentlicht hat. Es besteht die Chance, dass SP1 dieses Problem behebt. Mit folgenden Schritten kommen Sie sicher zur SP1 Beta:

1. Image des Computers anlegen: Mit SP1 werden hunderte Systemdateien von Windows 7 aktualisiert ? die Chance, dass etwas schief geht, ist dank ausreichenden Tests von Microsoft äußerst gering. Dennoch, sicher ist sicher: Legen Sie vor dem Sprung auf Windows 7 Service Pack 1 eine Komplettsicherung an. Klicken Sie dazu in der ?Systemsteuerung? auf ?Sicherung des Computers erstellen?.

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Klicken Sie links auf ?Systemabbild erstellen?, stöpseln Sie eine externe Festplatte an und starten Sie die Sicherung!

2. SP1 herunterladen: Besuchen Sie http://technet.microsoft.com/hi-in/evalcenter/ff183870.aspx und klicken Sie unten auf ?Get Started Now?. Melden Sie sich mit Ihrer Windows Live ID an und stellen Sie sicher, dass Sie die Frage ?What occupation best describes you?? entweder mit ?IT Manager? oder ?IT Worker? beantworten. Ansonsten verweigert Microsoft den Download ? lächerlich!

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Bestätigen Sie per ?Continue?, prüfen Sie Ihre Kontaktdaten und beantworten Sie im nächsten Schritt die Frage einfach mit ?Evaluate Windows 7 SP1 Beta?. Sie stehen nun vor 3 Möglichkeiten:

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Die ersten beiden Downloads (ca. 0.7 MByte) sorgen dafür, dass Sie das Service Pack 1 über Windows Update herunterladen können. Das spart Zeit, da Windows 7 nur die noch fehlenden Teile von SP1 überspielt und installiert.

Die 1.2 GB große ISO-Datei beinhaltet das gesamte SP1 und somit auch Updates, die Sie bereits heruntergeladen haben. Sie müssen das ISO-Image im Anschluss brennen oder mit einer Software (z.B. Virtual Clone Drive) als eigenes Laufwerk einbinden.

3. SP1 installieren: Falls Sie sich für die Updatevariante entschieden haben, müssen Sie das Update ?WUSignUpTool_x86? (für die 32-Bit-Version von Windows 7) oder ?WUSignUpTool_x64? (für die 64-Bit-Version) installieren.

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Öffnen Sie im Anschluss Windows Update und klicken Sie auf ?Nach Updates suchen?. Installieren Sie daraufhin das Update KB976902".
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Ist das installiert, dürfte Ihnen das Service Pack 1 nach einer erneuten Suche von Windows Update angeboten werden ? ansonsten ist ein Neustart fällig!

Wer die ISO hat, muss diese zunächst als Laufwerk einbinden?

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?und kann dann per Doppelklick auf das virtuelle Laufwerk im Windows-Explorer die Installation starten:

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Daraufhin startet die Installation von SP1 Beta! Unser Tipp: Ist Ihr Problem mit Service Pack 1 nicht gelöst, sollten Sie die Vorabversion wieder deinstallieren.

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Windows Live Messenger für iPhone/iPod (und iPad)

22. Juni 2010

Endlich: Nach unzähliger, in Sachen Bedienung und Optik  eher durchwachsener, iPhone-Chatprogramme, hat sich Microsoft selbst an die Entwicklung gewagt. Wer ausschließlich über Windows Live (ex-MSN) plaudert und ein iPhone/iPod/iPad nutzt, sollte zugreifen. 

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Gleich vorweg: Die Version für den deutschen iTunes Store lässt noch auf sich warten. Nur mit einem US-Account funktioniert’s schon jetzt! Ich halte Sie auf dem Laufenden, sobald die deutsche Version erscheint. Tipp für Ungeduldige und Smartphone-aber-nicht-iPhone-Nutzer: Der MS Windows Seven Blog rät zur web-basierenden Version unter m.live.com.

Was der mobile Live Messenger kann, verrat ich trotzdem schon heute:

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Hier klicken, um den kostenlosen Windows Live Messenger im US-iTunes-Store herunterzuladen.

Die Funktionen im Überblick:

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Push-Benachrichtigung: Selbst wenn die App nicht gestartet ist, können Sie Nachrichten Ihrer Freunde empfangen!

 

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Soziale Netzwerke: Die Neuigkeiten Ihrer Freunde auf Facebook, MySpace, Flickr und Co. werden gleich auf der Startseite “Social” angezeigt.

 

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Kontaktliste: Übersichtlich und identisch mit der Windows-Version! So muss es sein.

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Nachrichten: Im typischen SMS-Stil erscheinen Nachrichten in den Sprechblasen!

Kleines Manko: Eine speziell fürs iPad gemachte Version existiert bislang nicht; da sieht’s entweder zu klein oder pixelig aus:

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Meine Meinung: Geht doch!
Endlich ein sauber entwickeltes Chatprogramm für’s iPhone! Mit den dutzenden All-In-One-Messengern konnte ich mich nicht anfreunden: Meist waren sie zu bunt, hatten Bugs oder zeigten Nachrichten mit großer Verzögerung an – wenn sie überhaupt ankamen!

Von: Sandro Villinger

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TechEd 2010, Tag 2 – Office Communitcator 14, WEIShare und Troubleshooting Windows

10. Juni 2010

Tag 2 der TechEd 2010 startet mit einer Session rund um Windows-Problemlösung und dem Notfall-Programm “MSDaRT” (Microsoft Diagnostics and Recovery Toolkit) durch:

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Was ist MSDaRT? Fährt Windows (Vista und 7) nicht mehr hoch, wird in den meisten Fällen das so genannte “Windows Recovery Environment” (WinRE) ausgeführt. Wie das funktioniert, habe ich bereits im ITExpertVoice-Blog-Artikel “Rescue Windows 7 in Five Minutes or Less” ausführlich beschrieben. Klick:

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In WinRE erhalten Sie die Möglichkeit, die Systemwiederherstellung zu starten, die Systemstartreparatur auszuführen, eine 1:1 Sicherung des PCs zurückzuspielen (Image) oder per Kommandozeile Rettungsaktionen durchzuführen. Das Ärgerliche ist: Nicht alle Probleme können mit WinRE wirklich gelöst werden. Was wenn ein Virus das System infiziert hat? Was, wenn Systemdateien beschädigt wurden? Was wenn ein Treiber Ärger macht?

MSDaRT ist die “Ultimate”-Version von WinRE: Für größere IT-Teams und -Unternehmen  bietet MSDaRT dutzende Tools, mit denen Sie kränkelnde PCs in windeseile wieder flott machen. MSDaRT ist eine startfähige CD, die 14 Tools zum Reparieren von Windows bietet:

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So liefert MSDaRT einen Registry-Editor, der Ihnen den vollen Zugriff auf die Registry Ihres PCs bietet – super, wenn man versehentlich einen Wert verändert hat, der den PC-Start verhindert. Mit Hilfe des vollwertigen Explorers lassen sich Daten, im Falle eines Totalcrashes von Windows, auf eine USB-Festplatte oder auf einen anderen PC im Netzwerk sichern. Wer sein Passwort vergessen hat, kann es mit Hilfe von “Locksmith” mit wenigen Mausklicks neu setzen. Der “Crash Analyzer” wertet Speicherabbilder (Daten, die Windows automatisch nach einem Absturz erstellt) sinnvoll aus und zeigt genau, wo das Problem liegt. Über “Computer Management” können Sie problematische Treiber und Dienste deaktivieren und so den PC wieder zum Start bewegen! Selbst ein Virenscanner namens “Standalone System Sweeper” ist mit eingebaut!

Sie sehen: MSDaRT ist ein in jeder Hinsicht wertvolles Werkzeug zur Reparatur von Windows 7 PCs. Das Problem ist: MSDaRT ist leider nur als Teil des Microsoft Desktop Optimization Packs erhältlich, das momentan nur Volumenlizenzkunden, TechNet-Abonennten und MSDN-Abonennten zur Verfügung steht. Wer MSDaRT ausprobieren möchte, kann sich über Microsofts-Webseite eine CD bestellen:

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Das alles sind relativ große Hürden, um an dieses mächtige Problemlösungs-Tool zu kommen.

Wir sprachen Brad McCabe auf der TechEd 2010 – seines Zeichens Product Manager für MDOP – darauf an. Brad: “Wir verstehen die Tatsache, dass Anfänger und fortgeschrittene Windows-Nutzer gerne MSDaRT zuhause nutzen möchten: Die Möglichkeiten, den eigenen PC zu reparieren sind grenzenlos. Aber in den Händen von Anfängern kann es schnell zur gefährlichen Waffe werden: Wir haben in MSDaRT eine Reihe von Tools, mit denen unbedarfte Nutzer vermutlich noch mehr Schaden anrichten können – zumindest wenn keine genaue Anleitung vorliegt.”

 

Macht Sinn. Wir lesen dennoch zwischen den Zeilen, dass das MDOP-Team mit dieser Situation möglicherweise nicht ganz zufrieden ist. Bleibt nur zu spekulieren: Gibt es bald eine “abgespeckte” Version von MDOP oder etwa dem Microsoft Diagnostics and Recovery Toolset? Wir hoffen!

 

Nachtrag zur Keynote: Office Communication Server 14
Die gestrige Keynote hat mich wünschen lassen: Gezeigt wurde “Office Communication Server14″. Damit können IT-Unternehmen intern per VoIP, Kurznachrichten und Videochat miteinander kommunizieren, blitzschnell Daten freigeben, Konferenzschaltungen starten – und das via PC, im Browser oder auf einem Handy (Windows Phone, sorry iPhone). Dabei greift es auf alle Kontakte von Microsoft Outlook zu.

Warum ich wünsche? Ich wünschte Windows Live Messenger hätte einige dieser Funktionen und würde ebenso sauber funktionieren. Unser guter Freund Long Zheng von www.istartedsomething.com hat tolle Schnappschüsse gemacht:

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Neue Funktionen in Office Communication Server 14

- Gleichzeitiges Klingeln: Ein Anruf kann auf mehreren OCS 14 Endgeräten klingeln.

- Contact Cards: Ähnliches Kontaktinterface wie Outlook 2010.

- Betreff für Anrufe: Sie können jedem Anruf eine Betreff-Zeile hinuzfügen. So weiss Ihr Gegenüber genau, mit welcher Gelegenheit Sie anrufen.

- Geräteauswahl: Sie können verschiedene Geräte zum für Tonein- und ausgabe auswählen.

Wie Microsoft auf der Keynote offenbarte, nutzen bereits 70% aller Fortune 100 Unternehmen OCS intern. OCS 14 soll bereits Ende des Jahres erscheinen.

 

WEIShare
Auf der TechEd 2010 Konferenz veröffentlichte Channel9 das kleine Tool “WEIShare”. Damit können Nutzer Ihren Windows-Leistungspunktestand.

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.online hochladen und vergleichen. Zum Download von WEIShare klicken Sie einfach hier!

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TechEd 2010 – Day 1, “Service Pack 1 Beta im Juli”

8. Juni 2010

Windows-Tweaks Webmaster Sandro Villinger ist vor Ort auf der größten Microsoft-Konferenz des Jahres, der TechEd 2010. Was der Softwareriese zu erzählen hat, verrat ich hier. [Sandro Villinger]

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Wann? 7. bis 10. Juni.
Wo? New Orleans

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Auf der TechEd 2010 wird gezeigt, in welche Richtung Microsoft geht und welche neue Produkte und Veränderungen wir in den nächsten Jahren erwarten dürfen. Neben technischen und strategischen Infos, ist dieses Event auch der Ort um langjährige Kollegen wieder zu treffen. So traf ich gestern bereits langjährigen Freunde und Blogger-Kollegen Mary Jo Foley von ZDNet All About Microsoft, Paul Thurrott von WinSupersite.com, Long Zheng von IStartedsomething, Steven Bink von Bink.nu und Ed Bott von ZDNet Microsoft Report.

Obwohl der Fokus auf Entwicklung, Cloud Computing und Enterprise liegt, soll es auch einige Hintergrundinfos rund um Windows geben. Und die werd ich Ihnen, liebe Leser, über die nächsten Tage präsentieren.

Tag 1 – Die Keynote: Cloud Computing
Bob Muglia, President für Server und Tools Business, betritt die Bühne und verstärkt die Perspektive: Cloud Computing ist die Zukunft. Unsere Programme, unsere Daten, sollen künftig von Servern im Internet berechnet und dort gespeichert werden. Das spart lokale Ressourcen und somit auch Geld. Leistungsfähige PCs und Notebooks sind nicht mehr nötig. Wie das beim Film “Avatar” funktioniert hat, erklärt James Cameron und sein Team:

 

Windows 7 Service Pack 1: Öffentliche Beta Ende Juli
Microsoft gibt auf der TechEd 2010 bekannt: Eine erste Vorabversion von Service Pack 1 für Windows 7 (und Windows Server 2008 R2) erscheinen Ende Juli. So können Nutzer und Unternehmen schon jetzt die Verbesserungen ausprobieren.

We’re fixing minor problems that have been found“, erzählt Bob Muglia.  Richtig. Und das möchte ich auch hier unterstreichen:  Windows 7 SP1 bringt keine massiven Verbesserungen. Keinen kosmetischen Schnickschnack. Keine neuen Sicherheitsfunktionen und Technologien (Windows XP SP2 anno 2004) und auch keine massiven Leistungsverbesserungen (Windows Vista SP1 anno 2008). Es ist ein klassisches Updatepaket, das Probleme löst und die Stabilität des Betriebssystems verbessern soll. So gibt es besonders viele Probleme beim Herunterfahren, dem Versetzen in den “Energie sparen”-Modus und beim Aufwachen aus Demselben, die mit SP1 gelöst werden. Auch Ärger mit besonders leistungsfähigen Rechnern, mit mehr als vier Prozessoren, oder mehr als 16 GByte Speicher werden gelöst.

Neben allen bekannten und bereits erschienen Windows Update, beinhaltet Windows 7 SP1 auch noch nicht erschiene Hotfixes. Einzig der Server-Bruder “Windows Server 2008 R2″ bekommt von SP1 zwei neue FUnktionen spendiert:

  1. Dynamic Memory: Für virtuelle Maschinen (mit Hyper-V) gibt es nun die Möglichkeit, den physikalischen Speicher dynamisch zu vergrößern oder zu verkleinern – je nach benötigter Auslastung und freiem Arbeitsspeicher des Servers! Dynamic Memory Funktion greift, wenn als Gastbetriebssystem Windows Server 2003 SP2, 2008 SP1 oder 2008 R2 in der Enterprise und Datacenter-Edition zum Einsatz kommen. Aber auch Vista SP2 und Windows 7 Enterprise und Ultimate Editionen können in einer virtuellen Maschine dynamisch auf den Arbeitsspeicher zugreifen. Virtuelle Maschinen mit XP bleiben Außen vor!
  2. RemoteFX: RemoteFX erlaubt das nahtlose Aufrufen von Programmen über das Netzwerk. Statt Programme lokal auf den Netzwerk-PCs (Clients) zu installieren, können Netzwerke mit Windows Server 2008 R2 so eingerichtet werden, dass Benutzer per Fernwartung auf die Programme des Servers zugreifen und sie vollständig auf dem eigenen PC nutzen. Mit RemoteFX klappt der Zugriff auf diese Programme allerdings spürbar besser: So werden Töne, Videos und alle Spezialeffekte (z.B. Aero oder Animationen) ohne merkliche Verzögerung vom Server ausgegeben – der Nutzer spürt beim Ausführen keinen Unterschied zu einer auf dem eigenen PC installierten Anwendung. Selbst OpenGL-Beschleunigung und der Zugriff auf lokal angeschlossene USB-Geräte (z.B. Digitalkameras) sollen über das Netzwerk möglich sein.
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Enlarvt: Alle Programme mit Administratorrechten aufdecken!

31. Mai 2010

In Windows 7 gibt es dutzende ausführbare Dateien, beispielsweise mmc.exe, dfrgui.exe oder cmd.exe – sie gehören zum System! Einigen dieser Tools und Programmen hat Microsoft gleich automatisch die vollen Administratorrechte erteilt. Der Grund: Der Nutzer soll nicht mit dem lästigen “Fortsetzen”-Dialog konfrontiert werden. Wenn Sie neugierig sind, welche Programme automatisch mit Adminrechten hantieren, gehen sie wie folgt vor [Von Sandro Villinger]

Überspielen Sie die “Strings” von http://technet.microsoft.com/en-us/sysinternals/bb897439.aspx. Entpacken Sie die ZIP-Datei und kopieren Sie die Datei direkt ins Grundverzeichnis der Windows-Festplatte (meist C:). Öffnen Sie das Startmenü und tippen Sie ins Suchfeld “cmd” ein. Kurz darauf erscheint “cmd.exe” in der Liste der Suchergebnisse. Klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen Sie “Als Administrator ausführen”.

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Tippen Sie jetzt “cd..” und drücken Sie Enter. Wiederholen Sie diese Eingabe, bis Sie sich im Verzeichnis “C:” befinden. Geben Sie nun den Befehl “strings -s *.exe | findstr /i autoelevate” ein und drücken Sie die Enter-Taste. Sie erhalten jetzt eine Liste der Programme, die automatische Administratorrechte erhalten.

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Bildhübsche Filmbibliothek: Media Browser macht’s möglich!

27. Mai 2010

Wer am PC oder Notebook gerne Filme schaut, kommt um Media Center nicht herum: Die “All-in-One”-Oberfläche lässt sich einfach bedienen und spielt so gut wie alle Videoformate ab. An einem Punkt hakts aber: Die Übersicht der eigenen Filmbibliothek lässt zu wünschen übrig. Deutlich mehr bietet hier Media Browser:

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Wer künftig all seine Serien und Filme in einer hübschen Ansicht mit automatisch erstellten Cover versehen möchte abspielen möchte, liest jetzt weiter:

1. Installieren Sie Media Browser. Sie erhalten das kleine Wunderprogramm von http://www.mediabrowser.tv/. Kurz nach der Installation erscheint das “Media Browser Configuration Tool”. Hier können Sie über “Add” bestimmen, welche Film-, Musik- oder Bildordner in Media Browser dargestellt werden sollen.

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Geben Sie Ihrer Bibliothek per “Rename” einen Namen, im Beispiel “Filme & Serien”.

2 Schließen Sie das Konfigurationsprogramm und öffnen Sie Windows Media Center. Starten Sie “Media Browser”:

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Klicken Sie nun auf “Filme und Serien”. Via “View” können Sie sich zwischen verschiedenen Ansichten entscheiden, die der reguläre Filmbrowser des Media Centers nicht unterstützt – beispielsweise “Cover Flow”, das viele Nutzer bereits von iTunes, Mac OS oder dem iPhone kennen.

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3. Wenn Sie sehr viele Fernsehserien und Filme auf Ihrer Festplatte gespeichert haben, wird’s im MediaBrowser schnell unübersichtich. Aus dem Grund ist es empfehlenswert das PlugIn “MediaScout” zu installieren. Das bietet passende Cover und sogar Ordnerhintergründe für MediaBrowser. Sie finden das PlugIn auf der Webseite  http://www.codeplex.com/TVScout/. Starten Sie nach der Installation die Datei “MediaScoutUI”.

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5 Via “TV” und “Browse” können Sie den Startordner Ihrer Seriensammlung angeben, im Beispiel “C:\Users\Sandro Villinger\Videos\Serien”. Klicken Sie dann auf “Fetch Data” um automatisch Metadaten und Poster für die im Ordner enthaltenen Serien herunterzuladen. Falls nichts gefunden wurde, tippen Sie einfach die TV ID der Serien ein, etwa “Family Guy”. Das Überspielen des Hintergrunds, der Metadaten und des Posters startet augenblicklich. Unter “Options” geben Sie erneut den Ordner der TV-Serien und unter “Movie Options” den Ordner Ihrer Filme an. Achten Sie unbedingt darauf, das im Dateinamen der einzelnen Episoden einer Serie immer das Format “S00E00″ zu sehen ist. Beispiel: Die siebte Folge der fünften Staffel von “LOST” hätte im Titel die Bezeichnung “S05E07″. Ohne diese Informationen kann MediaScout keine Daten ziehen. Sobald die Daten überspielt sind, sehen Sie die schicken Hintergründe und Daten im Media Center:

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